Medien: 25-Milliarden-Angebot für FIFA-Klub-WM und globale Nations League

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Irritierender als das Angebot ins Blaue hinein wirkte auf die Fifa-Räte der Auftritt ihres Chefs, der viel über den Zustand des Weltverbandes aussagt. Das berichtet die 'New York Times' und beruft sich dabei auf Quellen aus dem FIFA-Council, das im März in Kolumbien getagt hatte. Es handelt sich aber scheinbar um Investoren aus dem Nahen Osten und Asien. Infantino habe nur wenig Informationen über das Milliarden-Angebot preisgegeben, aber darauf gedrängt, zügig eine Entscheidung zu treffen. Das Milliardenangebot soll sich auf eine zwölfjährige Laufzeit beziehen.

Derzeit verdient der Verband vor allem mit der Austragung der Weltmeisterschaft sein Geld. Zuletzt waren die Rücklagen der FIFA auf 930 Millionen Euro geschrumpft. Nach der Hausdurchsuchung bei Franz Beckenbauer tauchen nun beim DFB plötzlich wichtige Festplatten auf.

25 Milliarden? Top secret? Das Gremium, dem auch DFB-Präsident Reinhard Grindel angehört, habe Infantinos Vorschlag einhellig abgelehnt.

Gianni Infantino gerät zunehmend in Bedrängnis. Riad liegt seit fast einem Jahr zudem im Clinch mit Katar. Will der Kronprinz nun auch den Weltsport Nummer eins, den Fußball, seinem Reformprogramm einverleiben, das er "Vision 2030" getauft hat? Eine von Salman angeführte arabische Allianz hat die bisher einzige Fußball-Großmacht der Golf-Hemisphäre, den WM-Ausrichter 2022, sogar mit Boykotten belegt.

Sollte es wirklich zu dem 20-Milliarden-Deal kommen, wäre das für die Fifa ein Mega-Geschäft! Stattdessen habe er auf eine Verschwiegenheits-Vereinbarung verwiesen, welche die Interessenten mit ihm getroffen hätten. Außer Frage steht für viele Beobachter und manches Council-Mitglied auch, dass der Weltverband händeringend nach neuen Geldquellen sucht.

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