Wegen Sanktionen: Kurs von Rusal bricht ein

Glencore-Chef Ivan Glasenberg verlässt den Verwaltungsrat des Aluminiumriesen Rusal ab sofort, wie Glencore am Dienstag mitteilte.

Die in Moskau gehandelten Aktien verzeichneten den grössten Kursrutsch seit vier Jahren und der Rubel verlor unter den Währunngen weltweit am stärksten, nachdem die USA neue Sanktionen gegen russische Milliardäre verhängt hatten.

"Die Sanktionierung der OFAC [Abteilung des US-Finanzministeriums für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte] kann nach Angaben des Unternehmens zu technischen Zahlungsausfällen bei bestimmten Kreditengagements des Konzerns führen, und das Unternehmen prüft derzeit die möglichen negativen Auswirkungen auf die finanzielle Lage des Konzerns".

In diesem Fall beinhaltet die Liste die Unternehmen, mehrere mit Deripaska verbunden: Landwirtschaftlicher Betrieb "Kuban", "Evrosibenergo", "Rusal", "Russian Machines" und die Gruppe "GAS", die Investmentgesellschaft B-Finance, das Halten "Basic Element" und En halten +. Nichtsdestotrotz erklärte Glencore, die Verträge seien für das Unternehmen finanziell unerheblich. Darunter ist eine Vereinbarung, die Glencore zum größten Käufer von Rusals Aluminium machen würde. Sie richten sich gegen sieben Oligarchen und zwölf ihrer Firmen, deren Vermögen in den USA eingefroren werden.

Auch der in der Schweiz wohnhafte Grossinvestor Viktor Vekselberg steht auf der Sanktionsliste.

Um Sanktionen zu entgehen kaufte Sulzer am Montag fünf Millionen Sulzer-Aktien von Renova, damit deren Anteil unter 50 Prozent fällt. Schmolz+Bickenbach und Oerlikon sind von den US-Sanktionen nicht betroffen.

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