HomePod verkauft sich schlecht - Apple senkt die Produktion

Apple HomePod verkauft sich schlecht

Ob Apple es mit einem HomePod-Nachfolger besser machen könnte?

Das berichtet der in der Regel sehr gut informierte Mark Gurman von Bloomberg. Tatsächlich ist der HomePod auch online schnell zu beziehen, Wartezeiten wie bei anderen neuen Apple-Geräten gibt es nicht.

Der 350 US-Dollar teure smarte Lautsprecher ist derzeit nur in den USA, Australien sowie Großbritannien erhältlich. Apple muss jetzt in einer gewaltigen Aufholjagd versuchen, zu Amazon Echo und Google Home aufzuschließen. Deutschland und Frankreich sollen als HomePod-Märkte laut Apple-Angaben noch "im Frühjahr" hinzukommen.

Während die Anzahl der geschätzten Vorbestellungen initial einen erfolgreichen Verkaufsauftakt vermuten ließen, scheint sich die Nachfrage seit der Store-Verfügbarkeit der Player deutlich reduziert zu haben.

Unter Verweis auf anonyme Apple-Mitarbeiter meldet Bloomberg, dass einzelne Filialen weniger als 10 Modelle am Tag absetzen würde - die Lagerbestände schrumpfen in Zeitlupe. Schon drei Wochen nach dem Verkaufsstart sei der Marktanteil auf 4 Prozent abgestürzt. Auch Siri kann im smarten Lautsprecher nicht wirklich überzeugen und verschiedene Nutzer anhand ihrer Stimme nicht auseinanderhalten.

Gene Munster, Mitbegründer von Loup Ventures und jahrelanger Apple-Beobachter, rechnet damit, dass die Absatzzahlen des HomePods zwar vor allem während des Weihnachtsgeschäftes Ende des Jahres deutlich anziehen werden und prognostiziert 7 Millionen verkaufte Lautsprecher in diesem und 11 Millionen im nächsten Jahr.

Der Preis stellt HomePod eher in Konkurrenz zu Sonos und dieser Hersteller ist auf dem Markt für Multi-Room-Systeme seit Jahren eine etablierte Größe. Im gleichen Zeitraum soll Munster zufolge Amazon jedoch 29 und 39 Millionen Echo-Speaker verkaufen, dicht gefolgt von Google mit jeweils 18 beziehungsweise 32 Millionen abgesetzten Home-Geräten.

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