Reisebus prallte in Wiener U-Bahn-Station Alser Straße

Viyana Manset Haber

Das tonnenschwere Fahrzeug hinterließ eine Spur der Verwüstung und verletzte eine Frau, bevor es an der U6-Station Alser Straße zum Stehen kam.

Der italienische Reisebus war am Gürtel abgestellt und setzte sich Mittwoch kurz vor 22.00 Uhr auf der abschüssigen Straße aus noch ungeklärter Ursache von selbst in Bewegung. Eine 20-jährige Fußgängerin wurde bei einem Ausweichmanöver leicht verletzt.

Ein Ampelmast wurde ausgerissen, ein U-Bahn-Würfel wurde umgefahren. Ein weiterer Lenker wollte dem Bus noch ausweichen, sein Wagen wurde aber dennoch touchiert. Die Insassen blieben laut Polizeiangaben unverletzt.

Wie Jürgen Figerl von der Berufsfeuerwehr Wien gegenüber krone.at berichtete, rückte die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 14 Mann zur Bergung des Reisebusses an. Feuerwehrleute sicherten den beschädigten Bus. Teile eines Metallgeländers steckten in der Front des Busses und wurden mit einem Trennschleifer abgeschnitten, ebenso die Reste eines Zeitungsständers.

Der Bereich um den Bus wurde von der Polizei abgesperrt, die MA 48 übernahm die Reinigung der Unfallstelle sowie die provisorische Absicherung des zerstörten Geländers. Eine Fachfirma wurde beauftragt, den Bus abzuschleppen. Die Unfallursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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