Ronaldo schießt Real in 97. Minute ins Halbfinale

Ronaldos Fallrückzieher gegen Juventus

Für den FC Bayern war der Champions-League-Abend ein guter.

Auch nach dem Abpfiff konnte sich Rotsünder Gianluigi Buffon nicht über die Elfmeter-Entscheidung in der Nachspielzeit des Champions-League-Viertelfinals gegen Real Madrid beruhigen.

Madrid - Juventus Turin und Weltmeister Sami Khedira stehen im Viertelfinalrückspiel bei Champions-League-Titelverteidiger Real Madrid vor einer extrem schwierigen Aufgabe.

"Das war ein ganz schwierige Spiel, aber wir aber lange Zeit gelitten", meinte der Schütze des goldenen Tires bei Sky. Mario Mandzukic mit zwei Kopfballtreffern (2., 37.) und Blaise Matuidi nach einem Bock von Real-Keeper Keylor Navas, der den Ball wieder ausließ (60.), stellten die Weichen auf Verlängerung. Ronaldo verwandelte in der siebten Minute der Nachspielzeit, schoss Real weiter und Juve raus. Eine vermeintliche Bevorzugung der Königlichen durch Schiedsrichter Michael Oliver?

Lange Zeit ging nichts - doch nach seinem Elfmetertreffer ließ sich Cristiano Ronaldo ausgiebig feiern.

Wenn Oliver nicht den rechten Charakter dafür habe, in einem Stadion wie dem in Madrid und auf diesem Platz aufrecht zu bestehen und mit dem Druck umzugehen, "dann soll er sich lieber mit seiner Frau und seinen Kindern auf die Tribüne setzen, sein Getränk genießen und Chips essen".

Vor dem Match, das von vielen Fans angesichts des klaren Hinspielergebnisses als Formsache gesehen wurde, hatte Weltfußballer Ronaldo gewarnt.

Zidane schickte daher gleich noch eine Streicheleinheit hinterher: "Es gibt keinen anderen Spieler, der so treffen kann wie Ronaldo", sagte der Trainer über seinen Vorzeigestar, der das Erreichen des Halbfinales sichern soll.

Trotz der starken Leistung gelang es Juventus um Weltmeister Khedira nicht, erstmals in der Geschichte der Königsklasse ein Heim-0:3 aus dem Hinspiel noch auszubügeln.

Im Spiel erwies sich diese Aussage eher als Understatement. Bei den Gästen fehlt ebenfalls wegen einer Sperre Angreifer Paulo Dybala. "Fahr zur Hölle", schrie Gianluigi Buffon wutentbrannt dem englischen Schiedsrichter Michael Oliver ins Gesicht - und stapfte vom Feld.

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