ROUNDUP: British-Airways-Mutter IAG nimmt Billigflieger Norwegian ins Visier

Norwegian

Mit der Stellungnahme reagierte IAG auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Aktien von Fluggesellschaften haben am Donnerstag von den Plänen der British-Airways-Mutter IAG kräftig Auftrieb bekommen.

IAG erklärte, die Minderheitsbeteiligung solle eine Basis für Gespräche mit Norwegian bilden, es bestehe auch die Möglichkeit einer vollständigen Übernahme. Bislang habe es jedoch keine entsprechenden Gespräche gegeben. Norwegian war an der Börse vor der Übernahme-Nachricht gut eine Milliarde Dollar wert. Papiere der Lufthansa kletterten um 2,6 Prozent an die Dax-Spitze und waren damit auch beste Airline im Branchenindex Stoxx 600 Travel & Leisuree.

IAG streckt die Fühler nach Norwegian Air aus.

Norwegian hat in Europa eine Vorreiterrolle bei Billigflügen auf der Langstrecke eingenommen. So fliegt die Airline mit modernen Flugzeugen vom Typ Boeing 787 "Dreamliner" in die USA, etwa nach Florida, New York und Los Angeles.

Auch diese Transatlantik-Expansion, an der Norwegian seit einigen Monaten arbeitet, dürfte für IAG von Interesse sein: unter anderem steigt Norwegian mit 158 genehmigten Routen groß im Wachstumsmarkt Argentinien ein. Ihr aggressiver Expansionskurs hat zu einer hohen Verschuldung geführt, im vergangenen Geschäftsjahr schrieb Norwegian deswegen hohe Verluste. Wegen des riskanten Kurses hatte Ryanair-Chef Michael O'Leary Norwegian schon länger das Aus prognostiziert, was das Management von Norwegian entschieden zurückwies. Zugleich aber ist die Airline Pionier im sich rasant entwickelnden Geschäft mit Billigflügen auf Langstrecken.

Vueling hatte Ende 2017 die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki übernehmen wollen. Er brachte Niki unter dem Namen Laudamotion neu an den Start und will die Gesellschaft nun mehrheitlich an Ryanair verkaufen.

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