Trump droht mit Raketenangriff auf Syrien

Nach Angriffen in Syrien plant Paris Diplomatie-Initiative

Die US-Regierung hatte zuvor militärische Schritte gegen die syrische Regierung nicht ausgeschlossen, nachdem es am Samstag in der Stadt Duma zu einem mutmaßlichen Giftgaseinsatz gekommen war.

Syriens Schutzmacht Russland solle sich auf Raketen gefasst machen, droht US-Präsident Trump auf Twitter. Russland wolle zwar alle Raketen in Syrien abfangen, schrieb Trump auf Twitter. In einer Mitteilung der Downing Street hieß es, Trump und May seien sich einig, dass der Einsatz von Chemiewaffen durch das syrische Militär "nicht unbeantwortet" bleiben könne und dass ein weiterer Einsatz von Chemiewaffen durch das "Assad-Regime" verhindert werden müsse.

Unterdessen soll Großbritannien einer Zeitung zufolge seine U-Boote für einen etwaigen Militärschlag in Stellung bringen.

Aber Syrien hat sein Chemieprogramm aufgegeben, bevor der Krieg wirklich begann, und alle diese Standorte abgebaut. Stattdessen werde Vizepräsident Mike Pence nach Südamerika reisen. In Militärbasen und Stellungen in ganz Syrien wurden am Dienstag Vorsichtsmassnahmen ergriffen, wie die in Grossbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete. Er erklärte, dass alle Optionen in Betracht gezogen würden. Ein Militärschlag gegen Assad, wie ihn die USA, Frankreich und Grossbritannien angedroht haben, mag geeignet sein, der Ächtung von Chemiewaffen wieder Geltung zu verschaffen. James Mattis, der Verteidigungsminister, hatte mit Trump und dessen Kabinett noch am Dienstag Szenarien gewälzt, ehe der Präsident vorpreschte. In den vergangenen Tagen hatten Tausende Menschen die Stadt verlassen. Mehr als 500 Personen seien in Krankenhäusern behandelt worden.

Auch der UNO-Sicherheitsrat hat sich erneut mit Syrien befasst. Dennoch sei der Anlass für einen möglichen US-Schlag gegen Syrien "eine inszenierte Fälschung" gewesen, betonte der Senator.

Als Präsidentschaftskandidat hatte Donald Trump für seine Vorgänger im Weißen Haus nur Hohn und Spott übrig, wenn es um militärische Entscheidungen im Nahen Osten ging.

Damit gibt sie die russische Regierungslinie in Bezug auf Syrien und Assad wieder.

Auch kritisierte der ranghohe russische Abgeordnete Konstantin Kossatschow die Worte Trumps. "Nach der massiven Warnung wird Trump nicht mehr hinter seine Drohungen zurück können", sagte Kornblum.

Vor wenigen Stunden hatte sich Kremlsprecher Dmitri Peskow geäußert. Genüsslich beobachtet man im Kreml derweil, wie sich der Nato-Staat Türkei mit den USA überwirft. Dies gelte vor allem für Massnahmen, die die ohnehin fragile Situation in der Region weiter destabilisieren könnten. Er hat erkennbar auch keine Strategie und befindet sich zudem angesichts der Zuspitzung seiner heimischen Affären in einer offenbar prekären psychischen Verfassung. Das ist zugegeben nicht simpel, aber bisher zeigt Trump null Interesse, und auch Europa hat sich in der Rolle des Zuschauers eingerichtet, obwohl es angesichts der Flüchtlinge direkt betroffen ist, anders als die USA oder Russland. Der russische Botschafter im Libanon, Alexander Sasypkin, sagte, jegliche auf Syrien abgefeuerten Raketen würden abgeschossen und die Abschussstellen würden ins Visier genommen. Maas sagte: "Für uns ist wichtig, dass die Möglichkeiten, die es gibt, genutzt werden, um insbesondere unsere Erwartungen an Russland noch einmal zu formulieren". "Wir hoffen, dass letztlich der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnt und die internationalen Beziehungen in eine konstruktive Richtung gehen", sagte er nach Angaben der Agentur Interfax. Moskau solle sich aber trotzdem auf US-Raketen modernster Bauart gefasst machen, fügte er hinzu: "Sie werden kommen, schön und neu und ‚klug'".

Noch am Montag hatte Vize-Außenminister Michail Bogdanow die Gefahr einer militärischen Konfrontation als gering bezeichnet und erklärt, es gebe auf Arbeitsebene Kontakte zwischen Vertretern beider Mächte wegen Syrien. Sie glauben aber, dass Abend-Menschen ungesünder leben.

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