4:3 in München! Die Eisbären legen vor

Frank Mauer könnte seinen vierten Meistertitel in Serie feiern. Das gelang vor ihm nur Alexander Serikow

Dafür sollen auch Trainer sorgen, die NHL-Flair mitbringen: Münchens Coach Don Jackson gewann an der Seite des Jahrhundertspielers Wayne Gretzky einst zwei Titel in der nordamerikanischen NHL, Krupp gelang 1996 beim Stanley-Cup-Erfolg das entscheidende Tor.

Titelverteidiger EHC Red Bull München hat im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft gegen die Eisbären Berlin eindrucksvoll zurückgeschlagen.

Nach der 3:4-Niederlage zum Auftakt eroberte München damit den Heimvorteil vom siebenmaligen DEL-Champion zurück, beide Teams brauchen beim Stand von 1:1 noch jeweils drei Siege für den Titel.

Krupp hatte sein Team hervorragend eingestellt, denn nicht nur wegen der schnellen Führung stellten die Eisbären die Münchner vor Probleme und waren im ersten Drittel die bessere Mannschaft.

In einem hochklassigen und hart geführten Duell trafen Brooks Macek (13. Minute), Rückkehrer Steven Pinizzotto (19.), Florian Kettemer (24.), Jonathan Matsumoto (34.) und Maximilian Kastner (40.) für München.

Vor 6142 Zuschauern bescherten Jamison MacQueen (2. Minute), Sean Backman (15.), James Sheppard (25.) und Louis-Marc Aubry (55.) den hochkonzentrierten Berlinern einen Start nach Maß.

München gegen Berlin ist derzeit das Beste, was die DEL zu bieten hat, aber auch ein interessantes Trainerduell: Jackson (61), der mit den Eisbären fünf seiner bisher sieben DEL-Titel holte, hofft auf die Fortsetzung seiner Münchner Erfolgsgeschichte. -Runde in heimischer Halle verloren.

Bei der ersten Finalteilnahme seit 2013 müssen sich die Eisbären im dritten Spiel am Mittwoch (19.30 Uhr) in München wieder deutlich steigern. Wer zuerst vier Partien gewinnt, ist Meister.

Der Ausrutscher vor heimischer Kulisse hatte die Münchner sichtlich angestachelt. Durch ihr feines Direktpassspiel sezierten die Münchner die Eisbären-Defensive - Macek und Pinizzotto hatten wenig Mühe bei ihren Treffern in Überzahl. "Das müssen wir dringend abstellen", kritisierte Berlins Jonas Müller bei Telekomsport. Münchens Ryan Button musste nach einem Treffer von Mark Olver mit blutender Lippe vom Eis. Damit ging es in die zweite Pause.

Doch weder die zahlreichen eigenen Strafen noch die Gegentreffer von Backman und Petersen brachten München lange aus dem Konzept. Zudem half Olympia-Goalie Danny aus den Birken nach nur 70 Sekunden mit, als er einen eher harmlosen Schuss schräg nach vorne genau zu MacQueen abwehrte. Der 40-jährige Finne Petri Vehanen im Tor der Eisbären bewahrte seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden vor dem Ausgleich und war auch im zweiten Münchner Überzahlspiel ein sicherer Rückhalt für die Gäste.

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