Ehemaliger US-Botschafter rechnet mit Militärschlag durch Trump

Macron kündigte erneut eine Reaktion auf den Giftgasangriff an ohne sich auf einen Zeitraum festzulegen

Nach einem Giftgaseinsatz vor einem Jahr hatten die USA einen Militärflugplatz in Syrien mit 59 Marschflugkörpern beschossen. Lediglich sechs Prozent fänden einen solchen Angriff richtig.

Macron seinerseits appellierte in einem Telefonat am Freitag an Präsident Wladmir Putin, gemeinsam "den Frieden und die Stabilität in Syrien wiederherzustellen", wie der Elysée-Palast mitteilte. "Mehr kann ich dazu nicht sagen".

Ähnlich äußerte sich die Sprecherin des US-Außenministeriums. Die daraus resultierende Bestürzung / Verwirrung würde wahrscheinlich den Angriff der USA auf Syrien/Russland stoppen. "Wir können sagen, dass die syrische Regierung hinter dem Angriff steckt". Es werde aber noch geprüft, welche Chemikalien verwendet worden seien.

Nun aber hat der Präsident gegen den eigenen Vorsatz verstoßen und am Mittwoch per Twitter von einem bevorstehenden Raketenangriff der USA auf Syrien gesprochen.

Das Weiße Haus hatte am Donnerstag erklärt, eine Entscheidung über einen Militäreinsatz als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff der syrischen Regierung sei noch nicht gefallen. Sie habe dafür "Beweise". Er wäge derzeit ab, wie er reagieren solle. Einwohner der mittlerweile von syrischen Regierungstruppen eingenommenen Stadt Douma hätten "detailliert erzählt, wie die Videoeinstellungen vonstatten gingen und an welchen Episoden sie teilgenommen" hätten. Russlands UN-Botschafter Nebensja sagte, ein Angriff der USA gegen syrische Truppen würde eine "illegale Kampfhandlung gegen einen souveränen Staat" darstellen.

Teheran ist der vielleicht treueste Unterstützer der Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

UNO-Chef Antonio Guterres warnte die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats am Mittwoch davor, die Lage in Syrien außer Kontrolle geraten zu lassen.

Die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, sagte, Washington werte weiter Geheimdiensterkenntnisse aus und erwäge verschiedene Optionen. Es komme aber der Moment, an dem gehandelt werden müsse.

Unterdessen soll Großbritannien einer Zeitung zufolge seine U-Boote für einen etwaigen Militärschlag in Stellung bringen. Bei dem Angriff am vergangenen Samstag wurden örtlichen Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge mehr als 40 Menschen getötet.

Seine Sprecherin sagte, es gebe noch keinen Zeitplan für eine Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgas-Angriff in Syrien. Das russische Militär verfüge über "Beweise", die eine "direkte Beteiligung Großbritanniens an der Organisation dieser Provokation in Ost-Ghuta belegen", erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau. Syrische Gruppen sagen, dass sie mit giftigem Gas angegriffen wurden. Den Weißhelmen sei gesagt worden, dass die islamistischen Kämpfer der Organisation Dschaisch al-Islam vom 3. bis 6. April Damaskus mit Artillerie beschießen würden. Großbritannien sei niemals in den Gebrauch von Chemiewaffen verwickelt gewesen und werde es auch nie sein. Außenminister Sergej Lawrow betonte aber auch den russischen Willen zur Deeskalation und sagte, die militärischen Kommunikationskanäle zwischen Moskau und Washington seien intakt.

Die US-Regierung hingegen sieht den Chemiewaffenangriff in Ost-Ghouta durch die syrische Armee als erwiesen an. Der Westen machte umgehend Assad dafür verantwortlich. Nach britischen Angaben wurden die Skripals mit einem militärischen Nervengift der Nowitschok-Gruppe vergiftet, das zu Zeiten der Sowjetunion entwickelt wurde. Die Experten der Mission werden Gespräche mit den mutmaßlichen Opfern führen und Proben sammeln, die in den Labors der OPCW untersucht werden sollen.

Ihr Auftrag lautet jedoch nicht, die Verantwortlichen zu ermitteln. Die Experten hatten sich am Donnerstag auf den Weg nach Syrien gemacht. Ihren Bericht sollen die Ermittler binnen 30 Tagen dem Exekutivrat der OPCW übergeben. Russland verhinderte mit einem Veto im UN-Sicherheitsrat jedoch mehrfach, dass das Mandat der Kommission verlängert wurde. "Ich gehe davon aus, dass es eine US-Militäraktion in der einen oder anderen Form geben wird".

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