Wie "Hooligans": Russland verurteilt Militärschlag in Syrien

Tomahawk-Schlag der US-Navy gegen Syrien

"Wir hoffen, nicht zu dem Punkt zu kommen, von dem an es kein Zurück mehr gibt, dass die USA und ihre Verbündeten einen militärischen Angriff gegen einen souveränen Staat unterlassen", sagte er.

In dem Entwurf wurde die "Aggression" als Verstoß gegen internationales Recht und die UN-Charta bezeichnet. China und Bolivien schlossen sich diesem Anliegen an. Acht Länder stimmten dagegen, drei enthielten sich. Dadurch solle auch die Verantwortlichkeit für den Angriff geklärt werden. Der Einsatz habe Syriens Fähigkeiten, chemische Waffen einzusetzen, erheblich geschwächt. Gefordert wird ein unverzüglicher Stopp von Militäraktionen. "Es ist dringend erforderlich, die Gefahr eines Krieges abzuwehren", sagte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja nach dem Treffen am Donnerstag in New York. Russland hatte als Verbündeter Syriens zuletzt mehrmals Uno-Resolutionen zum Syrien-Konflikt verhindert (mehr zur Rolle Russlands in dem Konflikt lesen Sie hier). Als Reaktion griffen die USA, Frankreich und Großbritannien in der Nacht auf Samstag syrische Ziele mit Raketen an. Sie warf Russland vor, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu verteidigen und nicht sichergestellt zu haben, dass das syrische Chemiewaffenarsenal, wie 2013 von Assads Regierung zugesagt, vernichtet wurde.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, sein Land habe Beweise für einen Chlorgasangriff der syrischen Regierung. Die USA machten eine bereits katastrophale humanitäre Situation in Syrien noch schlimmer, sagte er. Es müsse alles vermieden werden, was die Situation in Syrien weiter eskalieren lasse.

Russland wird eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen, um die aggressiven Aktionen der USA und ihrer Verbündeten zu erörtern. Wollen Sie sich jetzt auf diese Weise mit internationalen Angelegenheiten befassen?

Nach dem Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien hat Russland die USA im UN-Sicherheitsrat scharf angegriffen.

Die Bundesregierung werde alle diplomatischen Mittel nutzen, um die festgefahrenen Verhandlungen voranzubringen, sagte Maas. Ziel sei zunächst ein Waffenstillstand. Das erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Samstag nach einer Sondersitzung des Nordatlantikrats in Brüssel.

Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyenbrachte ihre Unterstützung für die Angriffe auf syrische Stellungen zum Ausdruck. Die Attacke sei nötig gewesen - "angesichts der Abscheulichkeit des Einsatzes von Chemiewaffen".

Der Nordatlantikrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium des Bündnisses.

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