VW testet autonomes Parken am Hamburger Flughafen

Gelenkt von Kameras und Sensoren und geführt von Tafeln im Parkhaus sollen die Fahrzeuge anschließend selbsttätig ihren Parkplatz finden. Im Parkhaus fährt das Auto auf Basis von Kartendaten selbstständig zu dem ihm zugewiesenen freien Parkplatz. Bildmarker bieten den Fahrzeugen dabei Orientierung. Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Hamburger Flughafens findet am autonomen Parken aber auch reizvoll, dass seine täglich 48.000 Passagiere ihre An- und Abreise so entspannter gestalten könnten.

Die in Hamburg erstmals der Öffentlichkeit gezeigte Funktion zum autonomen Parken hat die Forschungsabteilung bereits verlassen und ist derzeit im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Zu Beginn des kommenden Jahrzehnts soll die Funktion für erste Fahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern bestellbar sein. Wie Johann Jungwirth, Chief Digital Officer des Volkswagen-Konzerns, bei der Pressekonferenz erläuterte, wird das autonome Parken zunächst in abgesperrten Teilen von Parkhäusern weiter entwickelt, um es in einem zweiten Schritt auch für den Mischbetrieb zu ertüchtigen, bei dem auch Menschen mit ihren Autos im Parkhaus unterwegs sind. Bis zum Betrieb im Exklusiv-Verkehr würde das autonome Parken umfangreich getestet - tausende Parkvorgänge werden an unterschiedlichen Orten weltweit durchgeführt und analysiert. Jungwirth bezeichnete das autonome Parken als den nächsten Teilschritt hin zum autonomen Fahren. Die Vision: Autonom parkende Fahrzeuge auch auf öffentlichen Parkplätzen, wie beispielsweise vor dem Supermarkt.

Die Fahrzeuge mit der autonomen Parkfunktion werden alle mit einer aktiven Umfelderkennung ausgestattet sein. Die Verarbeitung der Daten erfolgt in einem zentralen Steuergerät des Autos.

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