OPCW: Angriff auf UN-Mitarbeiter in Duma

Ein Junge holt im syrischen Duma durch ein Beatmungsgerät Luft

Mitglieder eines UN-Sicherheitsteams sind unter Beschuss im syrischen Duma geraten, meldet der Fernsehsender Sky News unter Berufung auf den Chef der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) am Mittwoch.

Das UN-Team sollte die Lage in Duma erkunden, bevor dort die neun Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.

Das Katz-und-Maus-Spiel mit den Inspektoren ließ international die Sorge wachsen, dass alle Spuren des mutmaßlichen Giftgaseinsatzes beseitigt werden könnten. Die OPCW-Inspektoren warten seit Tagen in Damaskus darauf, ihre Arbeit aufnehmen zu können.

Nach wie vor ist umstritten, ob es tatsächlich einen Giftgaseinsatz gegeben hat - und wer dahinter steckt: Die syrische Regierung und Russland behaupten, das ganze sei eine Inszenierung der Aufständischen. Nach Angaben der syrischen Zivilschutzorganisation Weißhelme wurden bei der Attacke mehr als 40 Menschen getötet.

OPCW-Direktor Üzümcü erklärte, er wisse nicht, wann das Expertenteam nach Duma geschickt werden könne. Ein Voraus-Team der UNO wurde in der Stadt Duma beschossen, als es die Sicherheitsbedingungen für den Einsatz der Waffeninspekteure prüfen wollte, wie ein UN-Vertreter am Mittwoch berichtete.

Die UN-Sicherheitsexperten hatten zwei Orte in Duma besucht, erklärte Üzümcü. Später sei das Team zum "Ziel von Beschuss aus Kleinfeuerwaffen und einer Explosion" geworden, sagte der Botschafter. Die UN-Sicherheitsexperten würden gemeinsam mit den syrischen und russischen Einheiten die Sicherheitslage prüfen.

Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten ihre Luftattacke auf Giftgaseinrichtungen in Syrien mit dem Gasangriff gerechtfertigt. Dabei waren am Samstag mehr als 100 Marschflugkörper eingesetzt worden.

Der Einsatz der Experten vor Ort in Duma verzögerte sich Angaben der OPCW dann aber zunächst, weil Syrien und sein Verbündeter Russland unter Verweis auf Sicherheitsbedenken keine Genehmigung zur Reise dorthin erteilten. "Die syrische Regierung tut alles, was sie kann, um die Arbeit dieser Mission zu ermöglichen", sagte Dschafari mit Blick auf die OPCW-Untersuchung.

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