David Copperfield angeklagt - Magier muss seinen Trick vor Gericht lüften

David Copperfield So funktioniert sein bekanntester Trick

Das Bezirksgericht von Las Vegas hatte den Einwand von Copperfields Anwalt zurückgewiesen, dass die Offenlegung des Tricks ein großer finanzieller Schaden für den Magier bedeuten würde. Ein Brite, der während eines Zaubertricks schwer verletzt worden war, hatte den weltweit berühmtesten Zauberkünstler geklagt.

Cox hat ausgesagt, dass er während des Tricks in der Dunkelheit von der Bühne weggeführt und zum Laufen aufgefordert worden war. Laut Medienberichten ist aber von mehreren Millionen Dollar und einem bis zu vier Wochen dauernden Prozess die Rede. Das Kunststück beinhaltet unter anderem die zufällige Auswahl von 13 Personen aus dem Publikum, die der 61-Jährige schließlich verschwinden und in einem anderen Teil des Saals wieder auftauchen lässt. "Wir haben den Trick auch vorher schon Tausende Male mit Zuschauern ohne Probleme durchgezogen". Sind sie selbst Magier? Wenn sich der Vorhang wieder lüftet, ist der Käfig leer und die 13 Personen kommen hinter dem Publikum wieder ans Tageslicht. Wer die erste Frage bejaht und die letzten beiden verneint, muss sich mit zwölf anderen Zusehern in einem Käfig verstecken und eine Taschenlampe in die Hand nehmen. Demnach werden die auf der Bühne sitzenden Teilnehmer, sobald der Vorhang gefallen ist, von den Mitarbeitern des Zauberkünstlers durch eine geheime Tür in ein unterirdisches Tunnelsystem gelotst. Während das Publikum durch die leuchtenden Lampen denkt, dass die Leute immer noch im Käfig sind, werden diese durch dunkle Geheimgänge an das andere Ende des Saals geführt.

Copperfield, der mit bürgerlichem Namen David Kotkin heißt, und sich nach der Romanfigur von Charles Dickens in David Copperfield umbenannte, ist in den 1970er-Jahren durch zahlreiche TV-Auftritte bekannt geworden. Und über alle Jahre blieb er ein Berufsgeheimnis.

Related:

Comments

Latest news

FoundationDB: Ehemaliges iCloud-Datenbanksystem jetzt Open Source
Unter diesem Link findet sich der Download und alle zugehörigen Informationen. Apple nutzte deren Algorithmen für einige Zeit, um iCloud-Daten zu verwalten.

Sieben Verdächtige nach Großrazzia in Untersuchungshaft
Nach der Zerschlagung eines bundesweiten Prostitutions-Netzwerks sitzen mittlerweile sieben Beschuldigte in Untersuchungshaft. Es handelt sich um ein deutsch-thailändisches Ehepaar aus Siegen, ein 62-jähriger Mann und seine 59 Jahre alte Frau.

Neue Superbehörde: Fernstraßen-Bundesamt kommt nach Leipzig
Vor allem ostdeutsche Politiker hatten immer wieder gefordert, wichtige Behörden des Bundes auch in den neuen Ländern anzusiedeln. Bundesautobahnen werden demnach ab 2021 nicht mehr in Auftragsverwaltung durch die Länder, sondern in Bundesverwaltung geführt.

Mit dem Mountainbike durch die Blitzeranlage
Die Erklärung für die rasante Geschwindigkeit: Bei dem Mountainbike handelte es sich um ein E-Bike eines slowenischen Herstellers. Um den Überltäter zu fassen, stellte sich am Donnerstag genau an dieser Messstelle der Radarwagen der Polizei Dortmund auf.

Prozess um Mordfall Johanna aus Hessen beginnt in Gießen
Die Leiche der achtjährige Johanna war im April 2000, also rund ein halbes Jahr nach der Tat, in einem Wald gefunden worden. Die Richter wollen an mindestens 13 Prozesstagen bis in den August hinein verhandeln.

Other news