Dieselskandal: Porsche-Mitarbeiter in Untersuchungshaft

Am Mittwoch durchsuchten Polizisten und Staatsanwälte mehrere Standorte von Porsche wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung. Quelle dpa

Frankfurt - Ein Porsche-Manager ist einem Insider zufolge im Zusammenhang mit dem Skandal um manipulierte Dieselmotoren verhaftet worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sei der Motorenentwickler wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen worden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Freitag. Die Staatsanwaltschaft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung richten sich gegen drei Beschuldigte.

Ein Porsche-Manager ist wegen des Dieselskandals festgenommen worden. Hintergrund sind mögliche Manipulationen der Abgasreinigung von Dieselautos. Die "Bild am Sonntag" zitierte aus dem Schreiben von Blume an die Belegschaft, wonach seit dem 18. April Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart laufen "gegen ein Mitglied des Vorstands, einen leitenden sowie einen früheren Mitarbeiter von Porsche, der jetzt bei Audi arbeitet". Blume rief die Beschäftigten auf, sich von den Berichten über die Vorwürfe nicht verunsichern zu lassen. Der Autobauer weist die Vorwürfe zurück und verspricht Aufklärung. "Meine Vorstandskollegen und ich tun alles dafür, um den Sachverhalt so schnell wie möglich aufzuklären", betonte er. Am Mittwoch hatten fast 200 Staatsanwälte und Polizisten mehrere Standorte von Porsche und der Konzernschwester Audi durchsucht, von der Porsche die Diesel-Motoren bekommt.

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