Dirigent Christian Thielemann gibt Echo zurück

Nächster Paukenschlag nach dem Echo-Skandal! Dies teilte er am Freitagnachmittag BILD mit.

Christian Thielemann (59), einer der besten Dirigenten der Welt, gibt seinen Klassik-Echo zurück. Der Echo sei aufgrund des Live-Auftritts, der einer Verhöhnung der Opfer des Dritten Reiches gleichkommt, zu einem "Symbol des Zynismus'" geworden. Kunstfreiheit und das künstlerische Mittel der Provokation entbinden zu keiner Zeit von Verantwortung und den Regeln des guten Geschmackes. "Das betrifft die Künstler, hier jedoch auch die Verleiher des Echo-Preises".

Christian Thielemann hatte bereits 2004 einen Echo erhalten.

Damit reihen sie sich in eine lange Liste von Preisträgern, die so gegen antisemitische Texte der beiden Rapper protestieren. April beim größten deutschen Musikpreis für ihr Album "Jung, brutal, gutaussehend 3" in der Kategorie "Hip-Hop/Urban National" ausgezeichnet worden. Wegen Textzeilen wie "Mein Körper definierter als Auschwitz-Insassen" wurde eine Antisemitismus-Debatte laut, die offenbar noch längst nicht zu Ende ist. Damit folgen sie Marius-Müller Westernhagen (69), Klaus Voormann (79) und Enoch zu Guttenberg (71), die ihre Echos ebenso nicht mehr haben wollen.

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