Wien-Marathon 2018 Salaheddine Bounasser überrascht beim Wien-Marathon

Brigitte Heinz Traisen Marathonläuferin Vienna City Marathon 25 Teilnahmen

Wien-Marathons laufen über die Reichsbrücke. Salaheddine Bounasser aus Marokko siegte in 2:09:29 Stunden klar vor Ismael Bushendich (KEN/2:10:03) und Samwel Maswai (KEN/2:11:08).

Zum Solo für Dennis Kimetto wird das Rennen über die klassische Distanz von 42,195 km aber nicht werden.

Aus österreichischer Sicht gilt Peter Herzog als größte Hoffnung. Ö3 bedankt sich bei allen Läufern für den Einsatz und bei den vielen Zuschauer/innen, die das Ö3-Team angefeuert haben und gratuliert auch der Siegerin des Vienna City Marathons zur außerordentlichen sportlichen Leistung - die Kenianerin Nancy Kiprop gewinnt den Wien-Marathon mit einer Zeit von 2:24:18 Stunden zum 2. Hinter drei Tempomachern hatte sich bei den Herren rasch eine neunköpfige Spitzengruppe gebildet. Der Kenianer, der 2014 in Berlin 2:02:57 Stunden lief, musste kurz nach Halbzeit aufgeben. Um ein paar Läufer dezimiert ging die Schar um Kimetto und den Vorjahreszweiten Ishmael Bushendich mit 1:04:39 beim Halbmarathon durch, was eine errechnete Zielzeit von unter 2:10 ergab. Immer wieder hatte er in den vergangenen drei Jahren mit Verletzungen gekämpft, für den Start in Wien aber Fitness und gute Form bescheinigt. Und ab der Ringstraße stellte der Marokkaner die Weichen für den ersten Sieg eines Läufers aus seinem Land in Wien seit 2006.

Mehr als eine halbe Minute zurück war als Vierte bereits die favorisierte Äthiopierin Helen Tola, die mit 2:22:51 die schnellste Entry-Zeit gehabt hatte. Lange Zeit lag die kenianische Vorjahressiegerin auf Kurs für einen Streckenrekord (2:23:47), doch in der Hitze konnte sie das Tempo in der Schlussphase nicht mehr halten. Bei Kilometer 30 habe ich einen Schlag bekommen, hatte Atemprobleme und habe nur noch gehechelt. Ebenfalls im Vorderfeld zu rechnen sollte mit den weiteren Äthiopierinnen Melesech Tsegaye (2:26:44/2017) und Tinbit Weldegebril (2:26:48/2018) sein.

Kiprop freute sich sehr über den zweiten Sieg in Folge, es ist die zweitschnellste je in Wien gelaufenen Zeit. "Ich wollte auf den Streckenrekord losgehen, aber es war zu heiß", sagte die Mutter von sieben Kindern (fünf adoptiert, zwei eigene), die in ihrer Heimat ein Schulprojekt unterstützt und auch das Preisgeld von 15.000 Euro wieder investieren wird.

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