Hannes Wolf im WM-Team der ARD

Stuttgarts ehemaliger Trainer Hannes Wolf vor dem Spiel

Nach der bisherigen Verteilung steigt die ARD am Eröffnungstag der WM am 14. Juni mit der Übertragung der Partie Russland gegen Saudi-Arabien (17.00 Uhr) ein. Mit dem Sendezentrum in Baden-Baden soll Geld gespart werden.

ARD und ZDF haben ihre Reporter-Teams für die Fußball-WM in Russland vorgestellt - und sich prominente Unterstützung geholt. Das gab der Sender am Montag in Hamburg bekannt. Der 34-Jährige, der vor einem Jahr seine Karriere beendet hatte, soll bei der WM im Zusammenspiel mit Moderatorin Jessy Wellmer nicht nur Spiele und Ergebnisse bewerten, sondern aufgrund seiner Erfahrungen und insbesondere mit dem Gewinn des Titels vor vier Jahren in Rio exklusive Einsichten weit über den Sport hinaus geben.

Neben Lahm komplettieren der bereits etablierte Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger sowie die Neuen Stefan Kuntz (U21-Nationaltrainer und Ex-Europameister) und Hannes Wolf, ehemaliger Trainer des VfB Stuttgart, das ARD-Experten-Team.

Im ZDF kommentieren Oliver Kahn und Holger Stanislawski. Der Ex-Dortmunder Sebastian Kehl steht nicht mehr zur Verfügung, da er von Juni an die Lizenzspieler-Abteilung des BVB leitet, wie er am Montag selbst mitteilte.

ARD und ZDF übertragen alle 64 Spiele live aus Russland - inklusive der parallel angesetzten letzten Gruppenspiele. Die TV-Anstalten senden aus einem gemeinsamen Zentrum, das Studio wurde bereits bei der EM 2016 in Frankreich genutzt und wurde für den Confed-Cup neu aufbereitet. "Kehl hat eine prima Arbeit für uns gemacht", sagte ZDF-Teamchef Thomas Fuhrmann. "Das ZDF ist mit den anderen Experten gut aufgestellt". Auch die Moderatoren-Experten-Duos berichten aus Baden-Baden statt Moskau, Sotschi oder Sankt Petersburg. Beide Anstalten werden so wohl jeweils eine siebenstellige Summe einsparen. Natürlich auch auf Facebook, Twitter und Instagram.

"Wir werden die Qualität unserer Berichterstattung auch mit dieser Sparanstrengung in Personal, Produktion und Technik weiter auf dem hohen Niveau halten, das unsere Zuschauer von den öffentlich-rechtlichen Sendern gewohnt sind", sagte ZDF-Chefredakteur Peter Frey bei der Vorstellung des WM-Programmangebots.

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