Nach Protesten - Nicaraguas Präsident Ortega bläst Pensionsreform ab

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat im blutigen Streit um die geplante Rentenreform in seinem Land eingelenkt und von dem Vorhaben abgelassen. Das federführende Institut für soziale Sicherheit (INSS) habe beschlossen, das Reformprojekt fallenzulassen.

Das teilte der Staatschef gestern Abend nach Gesprächen mit Wirtschaftsführern in der Hauptstadt Managua mit.

Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten, Regierungsanhängern und Sicherheitskräften waren in den vergangenen Tagen nach jüngsten Angaben von Menschenrechtsgruppen mindestens 26 Menschen getötet worden, Dutzende erlitten Verletzungen.

Die umstrittene Pensionsreform hätte vorgesehen, dass die Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die Pensionsversicherung steigen, zugleich aber die Pensionen um fünf Prozent gekürzt werden. Damit sollte das Defizit in Nicaraguas Sozialsystem verringert werden.

Der Entschluss Ortegas folgt tagelangen Protesten gegen die Sozialreform.

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