Amazon soll Heimroboter planen

Internet-Gigant Amazon bastelt an der Zukunft

Unter dem Codename Vesta, nach der römischen Göttin der Feuerstelle, des Hauses und der Familie, soll Gregg Zehr, der die Lab126-Hardware-Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Amazon leitet, das neue Projekt vorantreiben. Vor einem Monat postete der Amazon-Chef ein Foto von der Robotermesse MARS.

Amazon möchte den Menschen im Haushalt helfen - und zwar mit einem Haushaltsroboter. Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf mit Amazons Plänen vertrauten Quellen berichtet, arbeitet der Konzern an Robotern für den Heimeinsatz. Allerdings soll Amazon verschiedene Ingenieure der Robotik-Branche abgeworben haben und der ehemalige Apple-Manager, Max Paley, soll Entwicklungsleiter des Projektes sein.

Amazon hoffe, die Roboter ab Ende dieses Jahres in Haushalten von Mitarbeitern zu testen und dann möglicherweise 2019 auf den Markt zu bringen, schrieb Bloomberg. Welche Aufgaben die Technik konkret erfüllen soll, blieb unklar. Aus dieser Abteilung stammen auch die Echo-Lautsprecher, Fire-Tablets, die Fire TV-Geräte und das grandios gescheiterte Fire Phone.

Von Arbeitstiteln und Projektnamen muss man nicht immer zwangsläufig auf das finale Produkt schließen können.

Nun macht Bezos ernst und verdoppelt den Einsatz: Amazons Heimroboter könnten so etwas wie eine mobile Version von Echo sein: Sie sollen mit Automatik-Technologie von selbstfahrenden Autos in der Wohnung umherfahren können und mit einer Kamera ausgestattet sein.

Die Wette ging maximal auf: "Unsere Erwartungen an Alexa waren im vergangenen Jahr bereits sehr optimistisch, und wir haben sie weit übertroffen", erklärte Jeff Bezos am Rande der letzten Quartalszahlen. Vor allem in Japan entwickelt man aber auch Roboter für die Betreuung von Senioren.

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