Staatsanwaltschaft ermittelt gegen rechtsextreme "Identitäre Bewegung"

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Graz/Wien - Die Identitäre Bewegung Österreich, wie sich die rechtsextreme Organisation um den Frontmann Martin Sellner in Österreich nennt, kommt unter Druck. Schon am Dienstag gab es umfassende Hausdurchsuchungen, u.a. bei Sprecher Martin Sellner und Co-Chef Patrikc Lenart, bestätigte der Grazer StA Christian Kroschl. der Zeitung.

Die "Identitären" hatten zuvor auf ihrem Facebook-Profil von den Hausdurchsuchungen berichtet. Die britischen Behörden fürchteten die "Hassverbreitung" des rechtsextremen Aktivisten. Es habe Durchsuchungen in sechs Wohnungen und vier Geschäfts- und Vereinslokalen gegeben - in Graz, aber auch in anderen Orten.

Die Staatsanwaltschaft sieht das ganz anders: "Ermittelt wird wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung und wegen Verhetzung, beides Straftatbestände".

"Dabei wurden unter anderem Datenträger und Dokumente beschlagnahmt, die für unsere politische Arbeit extrem wichtig sind", empören sich die Identitären auf Facebook und beteuern einmal mehr, einfach nur "österreichische Patrioten" zu sein, die gegen den "politischen Islam" seien. Auch die ungarische Bank, bei der die Gruppe ein Spendenkonto geführt habe, hätte in der Nacht auf Freitag dieses Konto "gekündigt".

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