3:1 gegen Hannover: Hoffenheim hält Kurs und feiert Kramaric

1899 Hoffenheim- Julian Nagelsmann

Drei Tore und eines schöner als das andere. Wie Trainer Julian Nagelsmann bestätigte, droht dem von Bayern München bis zum Ende der laufenden Spielzeit ausgeliehenen Offensivspieler das Saison-Aus. Das wollte Kramaric offensichtlich nicht auf sich sitzen lassen, in der 50. und 86. Minute traf er erneut und schoss die Hoffenheimer damit zum Sieg. Der Aufsteiger hat nur eine der letzten zehn Partien gewonnen und den Klassenverbleib rechnerisch immer noch nicht gesichert. Dagegen haben die Niedersachsenseit einem halben Jahr auswärts nicht mehr gewonnen - daran änderte auch der Treffer von Kenan Karaman (24.) nichts. 96-Clubchef Martin Kind erteilte dem Wunsch am Donnerstag jedoch eine Absage. Heldts Vertrag läuft noch bis 2020.

Nationalspieler Serge Gnabry von 1899 Hoffenheim muss nach seiner Oberschenkelverletzung im Spiel gegen Hannover 96 (3:1) um seine WM-Chance bangen.

Beim Aufsteiger aus Hannover hatte in den Tagen vor der Partie die Causa Horst Heldt für Wirbel gesorgt. Von Carsten Scheele mehr. Die spielfreudigen Gastgeber profitierten bei der Führung allerdings von einem dicken Patzer durch Hannovers Salif Sané, der vor der eigenen Abwehr quer passen wollte. Nationalspieler Gnabry, der zuletzt mit sieben Toren in sieben Spielen geglänzt hatte, verletzte sich bei der Aktion am rechten Oberschenkel und musste anschließend ausgewechselt werden.

Der Ausgleich für Hannover nur acht Minuten nach dem Rückstand fiel aus dem Nichts. Karaman war nach guter Vorarbeit des Ex-Hoffenheimers Pirmin Schwegler gedankenschneller als die Hintermannschaft der Gastgeber. Der Treffer gegen die zwischenzeitlich etwas zu selbstverliebte und wenig zielstrebige TSG tat Hannover gut.

Nach der Halbzeit drehte Hoffenheim auf und wurde früh belohnt. Demirbay wurde mit einer Verletzung am rechten Fuß ausgewechselt. Erstmals erzielte Kramaric in einem Bundesliga-Spiel drei Tore und lässt Hoffenheim weiter von der Königsklasse träumen.

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