Archäologen entdeckten Kinder-Massengrab in Peru

In Peru wurde ein altes Massengrab entdeckt

Archäologen haben in der Sadt Libertad in Peru ein Grab mit den Knochen von 140 Kindern gefunden. In Mexiko-Stadt fanden Archäologen etwa Reste von 42 Kindern, denen bei grausigen Ritualen das Herz herausgeschnitten wurde.

Der Fundort liegt im Norden von Peru - und die Entdeckung trägt ein düsteres Geheimnis in sich: Nach Annahme der Wissenschaftler könnten die Skelette vom größten Kinderopfer-Ritual der Welt zeugen. Demnach wurden die Kinder vor rund 550 Jahren offensichtlich während einer Opfergabe der vorspanischen Kultur Chimú getötet.

Den ersten Erkenntnissen zufolge starben die Kinder im einem Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren. Das lässt den Forschern zufolge auf eine rituelle Praxis zur Entnahme des Herzens schließen.

Die Forscher zeigten sich überrascht über den Fund: "Ich jedenfalls hätte nie damit gerechnet", erklärte Anthropologe John Verano (Tulane University) gegenüber "National Geographic" und fügte hinzu: "Und ich denke, auch sonst niemand".

Die Knochenreste wurden in rund 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel in dem Ort Huanchaquito-Las Llamas gefunden. Das UNESCO-Weltkulturerbe nahe der heutigen Stadt Trujillo an der peruanischen Pazifikküste gilt als Hauptstadt der Chimu-Kultur, die ihre Blütezeit zwischen den Jahren 1200 und 1470 gehabt haben soll. Demnach seien womöglich anhaltende Regenfälle die Ursache dafür. Die Chimús seien deswegen womöglich zu dem Schluss gekommen, dass ihre bisherigen Opfer nicht effektiv genug gewesen seien, so Klaus. Der Wissenschaftler glaubt: "Die Menschen opfern, was für sie am wertvollsten ist". Die amerikanischen Forscher haben zusammen mit Peruanischen Kollegen an der Ausgrabung gearbeitet. Dieser Fund wurde am ehemaligen Templo Mayor gemacht, er stand einst in Tenochtitlán, der Hauptstadt des Aztekischen Reichs. In der Wissenschaft werde zudem über mögliche Kinderopferrituale in der antiken phönizischen Stadt Karthago in Nordafrika diskutiert.

Der Tempel im Stadtteil Tlatelolco liegt im Umkreis einer großen, für Feste vorgesehenen historischen Anlage, die aber zum großen Teil durch die städtischen Bauten von heute verdeckt wird. In dem Tempel wurden neben den Opfergaben auch acht Skelettreste von zwei Erwachsenen und sechs Kindern gefunden. Derzeit ist ebenso unklar, warum sowohl Menschen wie auch Tiere geopfert wurden. Deren Kulter verschwand nach und nach fast völlig.

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