ROUNDUP 2/Auf Konfrontationskurs: Neuer US-Außenminister geht Deutschland an

Pompeo folgt Tillerson nach

Gerade erst vereidigt, fliegt der neue US-Außenminister Mike Pompeo schon nach Europa.

"Deutschland respektiert nicht die Verpflichtungen, die es im Dezember 2014 mit Blick auf die Verteidigungsausgaben eingegangen ist", sagte Pompeo zum Abschluss des Außenministertreffens der NATO in Brüssel.

Brüssel. Wenige Stunden nach seiner Vereidigung ist der neue US-Außenminister Mike Pompeo zu einem Nato-Treffen mit seinen Amtskollegen nach Brüssel gereist. Es wird von den USA so interpretiert, dass alle Alliierten spätestens 2024 zwei Prozent des BIP für Verteidigung ausgeben müssen.

Die Forderung nach höheren Verteidigungsausgaben begründete Pompeo nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mit der Notwendigkeit, die Abschreckung gegen Russland zu verstärken. Die Regierung hat bislang lediglich eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 1,25 Prozent bis 2021 in Aussicht gestellt. Berlin gibt derzeit "nur" rund 1,2 Prozent der Wirtschaftsleistung (rund 36 Milliarden Euro) für das Militär aus. "Maas versicherte, dass Deutschland seine Militärausgaben in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen werde: "(Wir) gehen davon aus, dass wir das, was von uns verlangt wird, schrittweise auch erfüllen werden.". Er wirft dabei insbesondere dem wirtschaftsstarken Deutschland vor, im Verteidigungsbereich auf die USA zu setzen und nicht genug für die Lastenteilung im Bündnis zu tun. Dies sei nur nicht so sichtbar, weil gleichzeitig auch die Bezugsgröße Bruttoinlandsprodukt steige. Der 54-Jährige gilt als konservativer Hardliner. "Die Arbeit, die hier heute gemacht wird, ist außerordentlich wichtig", sagte Pompeo gestern bei der Begrüßung durch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Dies sei inakzeptabel, sagte er. Zum großen Streitthema der Verteidigungsausgaben äußerte sich Pompeo zunächst nicht öffentlich.

Nach den jüngsten Nato-Zahlen erreichten 2017 neben den USA lediglich Griechenland, Estland und Großbritannien das Zwei-Prozent-Ziel. Für die Nato-Partner ist das angesichts der relativierenden Aussagen von US-Präsident Donald Trump kurz nach seinem Amtsantritt immer wieder gut zu hören.

Related:

Comments

Latest news

Slot Game Symbols To Wish For
It is widely credited with setting the trend of using playing card symbols on the reels, as well as things like bells. In the online slot world this happens more often than not due to the number of pay lines that are genuinely present.

Archäologen entdeckten Kinder-Massengrab in Peru
Dieser Fund wurde am ehemaligen Templo Mayor gemacht, er stand einst in Tenochtitlán, der Hauptstadt des Aztekischen Reichs. Die Knochenreste wurden in rund 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel in dem Ort Huanchaquito-Las Llamas gefunden.

War es ein illegales Rennen? Zwei Schwerverletzte bei Frontal-Crash
Der zweite BMW kam rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr eine Wiese und flüchtete vom Unfallort ohne nach den Verletzten zu sehen. Die Rettungsmaßnahmen an der Unfallstelle gestalteten sich schwierig, sodass die Bundesstraße für sechs Stunden gesperrt war.

Schalke holt 1:1 und verlängert mit Tedesco
Am Rand des Spiels gab Manager Christian Heidel bekannt, dass Trainer Domenico Tedesco seinen Vertrag verlängern wird. Die Königsblauen haben beste Chancen, die Qualifikation für die Champions League zu erreichen.

Nintendo Classic Mini
Die große Beliebtheit der Konsole verdeutlicht, dass Menschen auch heutzutage noch Spaß an Retrospielen haben. Hoffentlich kommt bald auch eine neue SNES und andere Konsolen wie die N64 oder die PlayStation 1 wieder auf den Markt.

Other news