Ursula von der Leyen fordert zwölf Milliarden mehr für Bundeswehr

Ursula von der Leyen fordert zwölf Milliarden Euro mehr für Bundeswehr

Doch aus Sicht des Verteidigungsministeriums bei Weitem nicht genug - zwölf Milliarden Euro müssten dazukommen.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge in der derzeitigen Legislaturperiode zwölf Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr. Damit sei der finanzielle Mehrbedarf, den die CDU-Politikerin in den laufenden Haushaltsverhandlungen angemeldet habe, mehr als doppelt so hoch, wie im Entwurf von Finanzminister Olaf Scholz vorgesehen. Norwegen will im nächsten Jahr vier deutsche U-Boote für 4,3 Milliarden Euro bei ThyssenKrupp kaufen.

Angesichts einer desaströsen Ausrüstungslage benötigt die Bundeswehr dringend eine Modernisierung.

Diese geplanten Zuwächse seien "gemessen am gewaltigen Nachhol- und Modernisierungsbedarf insbesondere in der Mittelfrist noch unzureichend", hatte das Verteidigungsministerium bereits am Freitag kritisiert. Dagegen sehe der Haushaltsplan von Scholz bis 2021 lediglich eine Steigerung des Wehretats um 5,5 Milliarden Euro vor. Mindestens eines der "verabredeten großen internationalen" Projekte, das im kommenden Jahr anlaufen sollte, müsste dann wegfallen. So sollten die Leasingverträge für die Heron 1-Aufklärungsdrohnen, die unter anderem in Mali eingesetzt werden, verlängert werden.

Ursula von der Leyen fordert zwölf Milliarden Euro mehr für Bundeswehr
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zu Besuch bei der Bundeswehr

Laut "Bild am Sonntag" hat das Ministerium bereits eine Streichliste von Rüstungsprojekten erarbeitet.

Auf Platz zwei stehe der Kauf von sechs Transportflugzeugen C-130 Hercules, die mit vier französischen Maschinen auf einem Fliegerhorst in Frankreich stationiert werden und eine gemeinsame Fliegerstaffel bilden sollen.

Sieben "Eurofighter"-Piloten haben dem Bericht zufolge in den vergangenen Wochen ihren Dienst bei der Bundeswehr quittiert". Für das Militär sei dies ein teurer Verlust, da die Ausbildung der Piloten pro Kopf etwa fünf Millionen Euro koste. "Unsere Einsatzbereitschaft ist dadurch aber nicht gefährdet".

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