Dreckige Luft tötet sieben Millionen Menschen jährlich

Eine Radfahrerin trägt eine Atemschutzmaske gegen den Smog

Berlin, 02.05.18: Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit sieben Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen von Luftverschmutzung sterben.

Neun von zehn Menschen weltweit atmen demnach verpestete Luft ein. Das entspricht den Schätzungen von vor zwei Jahren.

WHO-Generaldirektor Ghebreyesus sagte in Genf, die Regierungen müssten entschlossener gegen die Verschmutzung vorgehen.

Betroffen sind vor allem Menschen in Megametropolen Asiens und Afrikas, gefolgt von Ländern im östlichen Mittelmeerraum, Europa und Amerika. Die WHO geht davon aus, dass giftige Partikel wie Sulfat, Nitrat und Ruß für ein Viertel aller Todesfälle durch Herzkrankheiten und Hirnschlag verantwortlich sind sowie für 43 Prozent aller chronisch obstruktiven Lungenerkr.

Mehr als 90 Prozent der Menschen weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verschmutzter Luft ausgesetzt. Neun von zehn Erdenbürgern atmen schlechte Luft, warnt die WHO.

Die WHO unterscheidet zwischen schlechter Luft drinnen und draußen. Im Haus handle es sich meist um Rauch durch offenes Feuer und Kerosin- und Holzverbrennung zum Kochen oder für Licht. Mehr als drei Millionen Menschen hätten nach wie vor keinen Zugang zu sauberen Brennstoffen und fortschrittlichen Technologien in ihren Haushalten. Industrieabgase und der Schadstoffausstoß durch Autos und andere Fahrzeuge tragen den Angaben nach erheblich zu den Todesfällen bei.

Im Unterschied zu 2016 lieferten inzwischen 4300 statt 3000 Städte Daten. Daraus schließt WHO-Direktorin Meira, dass das Problem erkannt ist und die Städte an einer Verbesserung der Situation arbeiten wollen.

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