Ukraine bestätigt US-Waffenlieferung

Der ukrainische Präsident sich bei Donald Trump für die Entscheidung Waffen an die Ukraine zu liefern. Quelle dpa

Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko hat auf seiner Facebook-Seite bestätigt, dass die amerikanischen Panzerabwehrraketensysteme "Javelin" bereits in der Ukraine angekommen sind.

Er verglich die US-Panzerabwehrrakete mit ihrem ukrainischen Gegenstück "Stugna": Die US-Rakete habe eine Reichweite von zwei Kilometern, bei der "Stugna" seien es hingegen fünf Kilometer. Kiew hatte sich jahrelang um Waffenlieferungen aus den USA bemüht, doch die Administration Obama gewährte der ukrainischen Armee ab 2015 einzig eine nicht Tod bringende Unterstützung in Form von etwa Spezialuniformen oder Nachtsichtgeräten. Zuvor hatte US-Botschafterin Marie Yovanovitch die Militärhilfen für Kiew seit Beginn der Kämpfe auf umgerechnet 800 Millionen Euro beziffert. Poroschenko sprach am Montagabend von einer "beispielsloses Entscheidung".

Nach Angaben des Ukraine-Bevollmächtigten der Vereinigten Staaten, Kurt Volker, ist geplant, die ukrainischen Regierungstruppen materiell noch weiter zu unterstützen. Nach Ansicht Washingtons verstärkt eine erhöhte Verteidigungsbereitschaft der Ukraine auch die Sicherheit der USA - so heißt es in der Liefererlaubnis vom März. Nicht 37, sondern erst 10000 Javelins würden wirklich etwas ausmachen, sagte er. "Die Javelin-Lieferung kann die Ukraine zu Aggressivität im Donbass oder gegen die Krim verleiten", warnte gestern Ruslan Balbek, Duma-Abgeordneter der im April 2014 völkerrechtswidrig annektierten ukrainischen Halbinsel Krim.

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