USA sehen sich durch Israels Iran-Beweise bestätigt

USA sehen sich durch Israels Iran-Beweise bestätigt

"Die überwiegend hämische internationale Reaktion auf den Berg an Beweisen für das iranische Atomwaffenprogramm, den Ministerpräsident Benjamin Netanyahu Montagabend präsentierte, insbesondere seitens jener Länder, die den atomaren Offenbarungseid dem Iran gegenüber 2015 aushandelten, unterstreicht nur deren Inkompetenz, Versagen und Unehrlichkeit sowie den Ernst der vom Iran ausgehenden Bedrohung, bei deren Entschärfung sie so elend gescheitert sind". Dies verkündete die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, am Dienstag in Washington.

NAHOST ⋅ Israels Premierminister Benjamin Netanjahu präsentierte angebliche Beweise für Irans Atomprogramm.

Der Präsident des Komitees für nationale Sicherheit und Außenpolitik beim iranischen Parlament, Alaeddin Boroujerdi, verurteilte Netanjahus Präsentation als "kindisch und lächerlich". Es sei lediglich bestätigt worden, dass der Iran im Jahr 2003 tatsächlich an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet habe.

Das Programm sei nach der amerikanischen Irak-Invasion stark heruntergefahren worden und sechs Jahre später dann ganz beendet worden. Denn kurz darauf meldete sich Trump zu Wort: Netanyahus Präsentation zeige, dass er mit seiner Meinung über den Iran zu "hundert Prozent" Recht gehabt habe.

Bis zum 12. Mai muss er entscheiden, ob ausgesetzte Sanktionen gegen den Iran außer Kraft bleiben.

In Iran spürt man den Druck indes. Schließlich wurden die massiven Verbalattacken erst am Sonntagabend von mutmaßlich israelischen Raketenangriffen auf iranische Ziele im syrischen Hama und Aleppo begleitet. Der interne Druck, darauf zu reagieren, ist aber gewaltig. Seit seinem Inkrafttreten am 16. Januar 2016 wartet die iranische Bevölkerung auf den von Staatspräsident Hassan Rohani versprochenen Wirtschaftsaufschwung, der bis heute nicht eingetreten ist.

Entsprechend groß ist der Druck der Bevölkerung auf den für iranische Verhältnisse liberalen Politiker, endlich zu reagieren. Doch wie? Erst am Wochenende hatte Vize-Außenminister Araghchi erklärt, dass "der Status quo des Abkommens mit dem Westen in seiner jetzigen Form nicht mehr tragbar sei - egal ob die Amerikaner aussteigen oder nicht". Auch Revolutionsführer Ali Chamenei verschärfte den Ton wieder deutlich. Anlässlich einer Maifeier, zu der Arbeiter geladen waren, machte der Geistliche die USA "für Krieg, Unsicherheit und Blutvergiessen" in der ganzen Region verantwortlich.

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