Rhein-Neckar Löwen nach 31:24 über Magdeburg im Pokal-Finale

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Beim Final Four in Hamburg soll es am Wochenende beim elften Anlauf endlich mit dem Titelgewinn klappen.

Er will endlich den DHB-Pokal in die Höhe recken: Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen.

Natürlich ist die finstere Pokal-Vergangenheit in der Kabine das große Thema.

Zehn Mal war der deutsche Meister und aktuelle Bundesliga-Dominator bei der prestigeträchtigen Endrunde in der Hansestadt bislang dabei, zehn Mal ging es mit leeren Händen wieder heim. "Wir können unsere Geschichte nicht ausblenden, das geht nicht". Diese Frage wird an diesem Wochenende beim Final Four des DHB-Pokals in Hamburg (alle Spiele in den LIVESCORES) beantwortet. Doch anstatt die "negativen Emotionen" des Final-Fluchs vor dem Pokal-Showdown am Wochenende irgendwie wegzudrücken, schöpfen die Löwen aus ihrer Horror-Bilanz Mut und Motivation.

Oliver Roggisch, der sportliche Leiter der Löwen, will die Euphorie auf sein Team übertragen: "Es ist nicht so, dass wir alle nur permanent daran denken, dass wir als Verein schon zehnmal gescheitert sind". Mit dem SC Magdeburg stellt sich den Löwen im ersten Halbfinale am Sonnabend (15.15 Uhr/ARD) allerdings ein dicker Brocken in den Weg.

Roggisch kommentierte die Mission Pokalgewinn auch mit Humor: "Flensburg ist nicht dabei". Die Mannheimer, in der Liga auf dem Weg zur dritten Meisterschaft in Serie, lechzen geradezu nach ihrem ersten Pokalsieg. Er nimmt die Favoritenrolle an und demonstriert Selbstvertrauen.

Doch auch die Magdeburger reisen mit Rückenwind aus der Liga zum Final Four.

Im zweiten Semifinale stehen sich von 18.00 Uhr an (frei empfangbar über Sky Sport News HD) in der TSV Hannover-Burgdorf und HSG Wetzlar die beiden Außenseiter des Turniers gegenüber. "Wenn wir unsere Leistung bringen, sind wir das beste Team bei diesem Turnier", sagt der Däne und warnt gleichzeitig: "Aber auch nur dann".

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wer löst den THW Kiel als Pokalsieger ab? Vor allem das Fehlen der Flensburger könnte ein gutes Omen für Nationalspieler Patrick Groetzki und Co. sein und erspart ein schmerzhaftes Déjà-vu: Bei den letzten fünf (!) erfolglosen Anläufen war jeweils im Halbfinale Endstation, jedes Mal ging es gegen die SG.

Das Video zeigt, wie ihr die ARD-Übertragung online sehen könnt.

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