Titelverteidiger Zverev in München erneut im Finale

Klarer Sieger

Zuvor hatten bereits Titelverteidiger Alexander Zverev (Hamburg) und der dreimalige Turniersieger Philipp Kohlschreiber (Augsburg) die Runde der letzten Vier erreicht - wie 2013 stehen damit drei Deutsche im Halbfinale in München. Auch Philipp Kohlschreiber kam gegen einen spanischen Sandplatzspezialisten glatt in zwei Durchgängen weiter.

Maximilian Marterer ist der bislang größte Erfolg seiner Tennis-Karriere gelungen. "Ich habe drei sehr gute Siege eingefahren, wo ich bestimmt von Anfang bis Ende der bessere Spieler war", sagte Kohlschreiber. Damals hatte sich Kohlschreiber gegen Daniel Brands (Deggendorf) durchgesetzt, anschließend aber das Endspiel gegen Tommy Haas verloren. "Klar bin ich heiß drauf, ins Finale einzuziehen", sagte er nach seinem bemerkenswerten 6:4, 6:4 im Viertelfinale gegen den an Nummer zwei gesetzten Roberto Bautista Agut (Spanien), für das er nur 76 Minuten benötigte. Der Augsburger will zum sechsten Mal ins Finale und um seinen vierten Titel spielen. Vor allem beim Return überzeugte der Jungstar und nahm seinem sieben Jahre älteren Rivalen gleich die ersten beiden Aufschlagspiele ab. Immerhin: Der Asiate hat seine beiden bisherigen Duelle mit Zverev für sich entschieden, 2017 in Barcelona und bei den Australian Open im Januar dieses Jahres in der dritten Runde auf dem Weg in sein Sensations-Halbfinale. Am Freitag schaltet der öffentlich-rechtliche Sender um 13.35 Uhr zu dem Match zwischen Zverev und Struff. Nach 62 Minuten war die Partie vorbei und die Revanche im Halbfinale gegen Chung perfekt. Gegen Chung stellt sich der beste deutsche Tennisspieler auf eine harte Partie ein und verglich seinen Kontrahenten sogar mit Superstar Djokovic: "Er macht keine Fehler und ist ein bisschen wie Novak in dessen besten Zeiten". Wie schon für Zverev gegen Struff war auch für Chung gegen Martin Klizan das Viertelfinale am Aumeisterweg ein Déja-vu - und der Koreaner setzte sich wie schon 2017 gegen den Qualifikanten aus der Slowakei durch. Dank des 6:3, 6:4 darf der 21-Jährige auf sein erstes Finale in einem ATP-Turnier träumen.

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