Deutscher Bankenverband rechnet mit kräftigem Abbau von Filialen

Der Gang in die Bankfiliale wird für viele dank Onlinebanking seltener- die Banken spüren den Rückgang der Kunden. Quelle dpa

Er könne sich durchaus vorstellen, dass es 20 oder 25 Prozent weniger sein würden, sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Peters, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Der Abschied von den derzeit noch rund 34.000 Filialen sei auch auf die Digitalisierung zurückzuführen: "Immer mehr Kunden machen nur noch Onlinebanking und nutzen gar keine Filiale mehr". "Wenn Filialen weniger genutzt werden und auf Dauer Verlust machen, müssen sie geschlossen werden" so Peters. Deswegen werde es künftig auch deutlich weniger Mitarbeiter in den Banken geben. Zu den Gebührenerhöhungen sagte Peters, Banken stünden "extrem unter Kostendruck". "Wenn ich ein Produkt nehme und den Laden verlasse, wird der Preis abgebucht". Noch sei die Technik nicht ausgereift, aber in fünf Jahren werde es die ersten Läden dieser Art auch in Deutschland geben.

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