Gericht: Tattoogröße allein kein Grund für Ablehnung von Polizeibewerber in NRW

Polizist dpa

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte einen Polizeibewerber wegen einer Löwenkopf-Tätowierung zunächst nicht zur Ausbildung zugelassen. Nachdem das Verwaltungsgericht das Land im Eilverfahren verpflichtet hatte, den Bewerber zum weiteren Auswahlverfahren für die Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst zuzulassen, erhielt er nach erfolgreichem Abschluss des Auswahlverfahrens eine Ernennungsurkunde zum Kommissaranwärter.

Trotz inzwischen erfolgreich absolvierter Ausbildung hatte das Land NRW den 25-Jährigen aber nur unter Vorbehalt in das Beamten-Verhältnis übernommen: Hätte das Land im Hauptverfahren gesiegt, wäre der Kommmissaranwärter entlassen worden.

Zur Begründung heißt es, die im Sommer sichtbare Tätowierung beeinträchtige die Autorität von Polizisten.

Es halte diese Praxis für rechtswidrig.

Daran hatte das Gericht schon im Eilverfahren erhebliche Zweifel. Die Zunahme von Tätowierungen gerade an den Armen deute auf einen gesellschaftlichen Wandel hin.

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