Digitale Kleinanzeigen sorgen bei Springer für Wachstum

Axel Springer ist dank seines starken digitalen Kleinanzeigengeschäfts gut ins neue Jahr gestartet. Der Umsatzanteil der digitalen Medien, die organisch um 9,5 Prozent zulegten, ist auch im 1. Quartal 2018 wieder gestiegen - und zwar von 67 Prozent im Vorjahresquartal auf nunmehr 70 Prozent. Auch das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 16,3 Prozent auf 171,2 Millionen Euro zu. Organisch, also konsolidierungs- und währungsbereinigt, lag der Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 4,7 Prozent. Auf dieses sogenannte Rubrikengeschäft entfielen rund zwei Drittel des EBITDA, auf das gesamte Digitalgeschäft etwa 80 Prozent.

Erfreulich habe sich das Nachrichtengeschäft entwickelt, dabei vor allem die Werbeumsätze der gedruckten Bild-Zeitung und die Digital-Ausgaben von Bild und Welt mit inzwischen einer halben Millionen Abonnenten, wie Vorstandschef Mathias Döpfner sagt. Die Classifieds Media haben sich als profitabler Wachstumstreiber etabliert. Der Geschäftsbereich, der unter anderem Portale wie Immowelt.de, Immonet.de, Stepstone und Seloger.com betreibt, konnte seinen Umsatz im 1. Quartal um gut 16 Prozent auf 290 Millionen Euro steigern. Im Segment News Media stieg der Umsatz im Segment um 1,7% 351,5 Mio. Im Bereich Services/Holding muss Springer gar ein Minus von 11,7 Prozent auf 13,7 Millionen Euro hinnehmen.

Für das Gesamtjahr 2018 sieht sich Springer auf Kurs.

Im laufenden Jahr rechnet die Axel Springer SE weiterhin mit einem Anstieg des Umsatzes und des bereinigten Ergebnisses je Aktie jeweils im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das bereinigte EBITDA soll im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zulegen.

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