Karl Lagerfeld "hasst" Merkel für ihre Flüchtlingspolitik

Mode-Designer Karl Lagerfeld hat in einem Interview Merkels Flüchtlingspolitik kritisiert.

Paris - Modezar Karl Lagerfeld (84) teilt in einem Interview gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (63) aus und will Konsequenzen ziehen, sollte sich die Politik in Deutschland nicht bald ändern. "Die AfD gab es nicht, und mit einem einzigen Satz hat sie es geschafft, indem sie 2 Millionen Wähler entfremdet und 100 dieser Neonazis ins Parlament geschickt hat".

"Jetzt 100 dieser Neo-Nazis im Bundestag" Lagerfeld wirft Merkel (die er "verabscheut") erneut vor, eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gelassen zu haben - damit habe sie der "Alternative für Deutschland" (AfD) die Wahl in den Bundestag ermöglicht: "Jetzt sitzen 100 dieser Neo-Nazis im Bundestag". Der Modeschöpfer ist mit der Flüchtlingspolitik überhaupt nicht einverstanden und droht, seine deutsche Staatsangehörigkeit zurückzugeben. Man muss sich der Vergangenheit erinnern, die wir in Deutschland haben.

Die Kanzlerin habe bei ihrer Flüchtlingspolitik ein "gutes Bild" abgeben wollen, sagte er. "Ich hasse Frau Merkel dafür, dass sie das vergessen hat", sagte er. Als "Pastoren-Tochter" ertrage Merkel die Verbrechen der Nazis nicht. Er wolle aber auch kein Franzose werden. Gegenüber dem französischen Sender C8 bezeichnete er Migranten damals als die "schlimmsten Feinde" der Juden und mahnte an, mit Blick auf die deutsche Geschichte nicht Millionen dieser Feinde ins Land holen zu können. "Ich fühle mich nicht deutsch, ich bin hanseatisch".

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