ZTE stoppt Verkauf und Aktienhandel ausgesetzt

Die US-Sanktionen zeigen Wirkung Das chinesische Unternehmen ZTE ist in schwere Turbolenzen geraten

Laut Reuters hat ZTE nun seine Haupt-Geschäftsaktivitäten eingestellt und versucht sich damit erstmal irgendwie zu retten. Hintergrund des Verbots für den Bezug von Produkten von Firmen mit Hauptsitz in den USA durch ZTE war, dass dem Unternehmen zuvor nachgewiesen wurde wissentlich gegen Embargobestimmungen verstoßen zu haben. Das US-Handelsministerium hat die Sanktionen ausgepsrochen, weil ZTE Boni-Zahlungen an Mitarbeiter nicht reduziert habe, die am verbotenen Export von US-Telekommunikationstechnik an Nordkorea und den Iran beteiligt waren. Nach eigenen Angaben ist ZTE aktuell noch in der Lage, alle geschäftlichen und finanziellen Verpflichtungen gegenüber Partnern und Kunden in vollem gesetzmäßigen Umfang zu erfüllen.

ZTE hat schwer mit den Folgen der US-Sanktionen zu kämpfen und pausiert nun offiziell den Verkauf und der Aktienhandel wurde ausgesetzt. Auch der offizielle ZTE Store auf Aliexpress wurde vor kurzem geschlossen und man wird sogar mittlerweile von der Produktseite auf die Hauptseite weitergeleitet.

Auch in den USA müsste ZTE den Verkauf der Smartphones einstellen, sobald die Lager leergeräumt seien. Eines der dabei angeführten Argumente ist der Umstand, dass es nicht die Smartphone-Sparte des Konzerns war, die gegen Embargo-Bestimmungen verstoßen hat, sondern die auf Netzwerkausrüstung spezialisierte Abteilung.

Related:

Comments

Latest news

Lottozahlen heute, 9. Mai 2018
In der Mittwochs-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend folgende Lottozahlen gezogen. Der Spieleinsatz für die Zusatzlotterien beträgt 2,50 Euro beim Spiel 77 und 1,25 Euro für eine Teilnahme bei Super 6 .

Ärztetag macht Weg für reine Online-Behandlungen frei
Den Delegierten lag am Mittwoch in Erfurt ein Vorschlag für eine entsprechende Änderung der Musterberufsordnung für Ärzte vor. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn begrüßte die Entscheidung des Ärztetags.

Mindestens 30 Tote nach Dammbruch in Kenia
Nach jüngsten Angaben des kenianischen Innenministeriums sind bei der Katastrophe mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Solai-Staudamm, 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi.

Moskau Medwedew als Ministerpräsident bestätigt
Der russische Präsident Wladimir Putin hat erneut Dmitri Medwedew für das Amt des Ministerpräsidenten vorgeschlagen. Medwedew war bereits von 2012 bis 2018 Ministerpräsident, von 2008 bis 2012 hatte er das Präsidentenamt inne.

Merkel: In Nahost geht es um Krieg und Frieden
Merkel hatte bereits im vergangenen Jahr angedeutet, dass man sich auf die USA als Partner nicht mehr voll verlassen könne. Iranische Streitkräfte hatten nach israelischen Angaben erstmals von Syrien aus israelische Militärposten angegriffen.

Other news