Nach Unwetter im Norden: Aufräumarbeiten beginnen

Autos stehen auf einer Überfluteten Straße in Hamburg-Bergedorf

Zurück bleibt ein riesiges Erdloch, darin liegt ein Auto.

Das Unwetter hatte Hamburg am Nachmittag des Vatertags erreicht.

Vor allem im Raum Bergedorf war die Feuerwehr bis weit in die Nacht im Dauereinsatz. Für das Wochenende sieht es nicht besser aus.

Noch sind die Rettungskräfte dabei, die Wassermassen aus Straßen und Kellerräumen zu pumpen.

Besonders Norddeutschland war von den Unwettern an Christi Himmelfahrt betroffen.

Nun beginnt das große Aufräumen: Fast 2.000 Mal war die Feuerwehr in Schleswig-Holstein und Hamburg wegen des Unwetters draußen.

Durch das Unwetter kam am Donnerstag zu massiven Überflutungen, Straßen standen bis zu einem Meter unter Wasser, wie die Hamburger Feuerwehr berichtete. In der Hansestadt war vor allem der Osten betroffen.

Mehr als 400 Einsatzkräfte waren auch am Freitagmorgen noch wegen des Unwetters in Oststeinbek unterwegs.

Der Ort Oststeinbek östlich von Hamburg wurde unter Wasser gesetzt. Es sei das größte Hochwasser seit Jahrzehnten, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Christian Höft. Es gab mehr als 150 Feuerwehreinsätze gleichzeitig, auch der Katastrophenschutz sei beteiligt, hieß es am Donnerstagabend.

An der Straße Auf der Bojewiese wurde eine Person im Keller eines Hauses von den hereinströmenden Wassermassen eingeschlossen. Es gebe Stromausfall. Flüsse würden über die Ufer treten und ein Haus stehe komplett unter Wasser.

Die Veranstalter des 829. Hafengeburtstages hatten derweil Glück: "Es war, als ob ein Schutzschild über dem Hafengeburtstag gelegen hätte", sagte DWD-Meteorologe Robert Scholz. Wegen Unterspülung wurde ein Wohnhaus in Lohbrügge mit neun Parteien evakuiert - das Gebäude drohte einzustürzen.

Das nahegelegene Quickborn wurde ebenfalls erwischt. Ab Donnerstagnachmittag seien rund 130 Einsatzkräfte mehrerer Freiwilliger Feuerwehren im Stadtgebiet ausgerückt, teilte der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg mit. Durch den starken Regen und Schauer mit Hagelkörnern von fünf Zentimeter Durchmesser liefen zahlreiche Keller voll, Straßen wurden überflutet.

Im thüringischen Schönbrunn wurde nach Polizeiangaben die Ortsdurchfahrt vom Schlamm umliegender Felder überspült.

In Goslar gab es ebenfalls Überschwemmungen. In Havighorst pumpten Feuerwehrleute mit Spezialmaterial eine Tiefgarage aus, in der bis zu drei Meter hoch Wasser stand.

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