Finnland deklassiert Kanada, Deutschland ist raus

Lettland- Deutschland

In den vergangenen beiden Jahren hatte Deutschland jeweils im WM-Viertelfinale gestanden.

Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der Eishockey-WM in Dänemark nach einer weiteren Niederlage bereits in der Vorrunde ausgeschieden. "Es hat nicht sollen sein", sagte der 39-Jährige und war ernüchtert.

Direkt nach der vierten Niederlage im fünften WM-Spiel durften die deutschen Cracks noch auf ein Eishockey-Wunder hoffen. Um das frühe Turnier-Ende doch noch abzuwenden, müssten sie an diesem Sonntag (20.15 Uhr/Sport1) gegen den zweimaligen Weltmeister Finnland gewinnen und am Dienstag Topfavorit Kanada bezwingen. Die Skandinavier gewannen allerdings gegen den Top-Favoriten Kanada 5:1 (3:1, 0:0, 2:0). "Wir wollen uns jetzt mit Anstand verkaufen", sagte der Olympia-Zweite Moritz Müller.

Gegen die Letten war das erste Turnier-Tor von Silbergewinner Dominik Kahun (49. Minute) zu wenig.

Am Samstag in Herning zeigte sich die deutsche Auswahl engagiert und gewillt, sich ihre ohnehin nur noch geringe Chance auf den Sprung in die K.o. Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die im Februar sensationell Silber bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gewann, das Viertelfinale erreicht.

Für die WM hatte Sturm insgesamt 17 Ausfälle durch Verletzungen, Absagen und Rücktritte hinnehmen müssen. Wie vom Coach gefordert legte die deutsche Auswahl angeführt von einem starken NHL-Star Leon Draisaitl mit viel Tempo und Intensität gegen den unbequemen Gegner los. Das Einzige, was fehlte, war ein Tor. Sie waren aber nicht zwingend genug.

Dass Marc Michaelis und Marcel Noebels allein vor dem lettischen Torhüter Elvis Merzlikins kurz vor Ende des Mitteldrittels die Führung verpassten, rächte sich dann. Im Gegenzug jubelten die Letten, DEB-Goalie Niklas Treutle war machtlos.

Weißrussland ist derweil nach 14 Jahren in der Erstklassigkeit abgestiegen. Gegen Österreich verlor der WM-Gastgeber von 2014 in Kopenhagen auch sein sechstes Vorrundenspiel mit 0:4 (0:1, 0:3, 0:0) und kann den letzten Platz der Gruppe A nicht mehr verlassen. Beim 0:3 gegen die USA sahen 450.000 zu, beim 6:1 gegen Südkorea 410.000. Die Entscheidung über den Absteiger in der Gruppe B fällt am Montag im Duell zwischen Norwegen und Südkorea.

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