Der Messer-Attentäter von Paris war den Behörden als Gefährder bekannt

FRANCE-ATTACK-PARIS

Zwei weitere erlitten demnach leichtere Verletzungen, auch sie wurden im Krankenhaus behandelt. Der aus Tschetschenien stammende und mit einem Messer bewaffnete Angreifer wurde dann von der Polizei erschossen.

In Paris hatte es in den vergangenen Jahren wiederholt tödliche islamistische Angriffe gegeben.

Tödliche Messerattacke im Herzen von Paris: In einem Ausgehviertel nahe der Oper hat ein 20-jähriger Islamist am Samstagabend Passanten mit einem Messer angegriffen und einen 29 Jahre alten Mann getötet. Er tötete einen Mann und verletzte vier Personen, bevor die Polizei ihn erschoss.

Die Ermittler gehen von einem terroristischen Hintergrund aus. 2010 sei er französischer Staatsbürger geworden, sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux am Sonntag in Interviews mit mehreren Medien. Die Eltern des 1997 geborenen Mannes seien in Gewahrsam.

Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen Terror-Verdachts, Mordes und versuchten Mordes an Amtsträgern ein.

Die Verletzten seien außer Lebensgefahr, sagte Innenminister Gérard Collomb in der Nacht.

Eine Augenzeugin sagte dem TV-Sender BFM in einem Restaurant, eine junge Frau sei am Eingang gestanden, als "ein Mann kam und sie mit einem Messer attackierte".

Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat am Sonntag in seinem Telegram-Kanal bestätigt, dass der Attentäter, der am Samstagabend in der französischen Hauptstadt Passanten mit einem Messer angriffen hatte, in der Republik geboren wurde. Sofort stürzt sich der Angreifer auf die aus dem Auto steigenden Beamten, die vergeblich versuchen, ihn mit einem Elektroschocker zu überwältigen.

Premierminister Edouard Philippe lobte "die außerordentliche Reaktion" der Polizei. Eher wegen seiner Kontakte als wegen "seines eigenen Verhaltens" tauchte A. auch in einer Liste möglicher Gefährder auf. Konservative und Rechtspopulisten werfen dem sozialliberalen Staatschef Emmanuel Macron schon seit langem Nachlässigkeit im Anti-Terror-Kampf vor. Einem französischen Journalisten zufolge soll er zuvor "Allah Akbar" gerufen haben, übersetzt "Gott ist groß". "Es steht außer Zweifel, dass dank der Schnelligkeit und des zielsicheren Eingreifens der Polizisten eine ungleich höhere Opferbilanz verhindert worden ist". Der 40-Jährige erklärte nach dem Angriff, Frankreich habe erneut "den Preis des Blutes" bezahlt, werde aber vor den "Feinden der Freiheit" keinen Zoll zurückweichen.

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