Kultusministerin Susanne Eisenmann Im Fastenmonat Ramadan auf Gesundheit von Kindern achten

Kinder während des Ramadans in einer Moschee

Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann (CDU) hat die Eltern von muslimischen Schülern vor dem Fastenmonat Ramadan aufgefordert, auf die Gesundheit ihrer Kinder zu achten.

"Sie müssen dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder den Fastenmonat gesund erleben können", sagte Eisenmann mit Blick auf die Eltern. Für Kinder und Jugendliche sei Fasten gesundheitsschädlich, insbesondere der Verzicht auf Flüssigkeit, erklärte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, am Sonntag in Köln. Zwischen dem Beginn der Morgendämmerung und dem Sonnenuntergang ist Muslimen Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr untersagt. Mit dem "Iftar", dem gemeinsamen Abendessen, wird das Fasten täglich beendet. Ausgeschlossen von der Pflicht sind nur Reisende, Schwangere, stillende Mütter, Kinder, Kranke und Alte. Vielfach lasteten entsprechende Erwartungen der Familie auf den Mädchen und Jungen.

Laut Angaben der Jugendärzte werden Kinder, die die Pubertät noch nicht erreicht haben, oft ermutigt, so viele Tage zu fasten, wie sie können. "Wir sehen während des Ramadan immer wieder sehr blasse und unkonzentrierte Kinder". Mit dem Fasten verbinden Muslime die Hoffnung, dass Allah das Fasten annimmt und die Sünden auslöscht, wie es im muslimischen Wunsch zum Ramadan heißt. "Dann leidet auch nicht die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit in der Schule".

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