Liga Braunschweig steigt direkt ab, Düsseldorf überholt Nürnberg

Fürth und Heidenheim spielen am Sonntag gegeneinander

Im Spiel gegen das Überraschungsteam der Saison, Holstein Kiel, unterlagen die Braunschweiger trotz zweimaliger Führung mit 2:6. "Absolut bitter, wenn man weiß, was wir an Kraft, Einsatz und Geld investiert haben. Wir haben uns zwar darauf vorbereitet, das macht es etwas besser - nicht viel besser", fügte Ebel an. "Es ist schwer, jetzt daran zu denken, wie es weitergeht", sagte Lieberknecht. Auf Rang 16 landete Erzgebirge Aue nach dem 0:1 beim SV Darmstadt 98. Schiedsrichter Sören Storks erkannte in der Anfangsphase einen regulären Treffer nicht an: Er übersah in der vierten Minute, dass der Ball nach einem Schuss des Auers Calogero Rizzuto erst deutlich hinter der Torlinie geklärt wurde. Zudem wurde Aue in zwei strittigen Situationen kein Elfmeter zugesprochen.

"Das ist eine bodenlose Sauerei und Frechheit", wetterte Klub-Präsident Helge Leonhardt: "Wir wurden verschaukelt, warum auch immer".

Im Spitzenspiel der bereits feststehenden direkten Aufsteiger verlor der 1. FC Nürnberg 2:3 gegen Fortuna Düsseldorf. "Wir sind aufgestiegen, und das ist die Hauptsache", kommentierte "Club"-Profi Hanno Behrens". Den Siegtreffer für die Gäste erzielte Kaan Ayhan in der Nachspielzeit.

Klar ist seit Samstag der Kieler Gegner im Kampf um den Platz in der 1. Liga: Der Aufsteiger trifft auf dem Weg zum möglichen Durchmarsch in die Bundesliga am 17. und 21. Mai auf den VfL Wolfsburg.

Die Konstellation vor dem Abstiegs-Showdown am Sonntag sprach vor allem gegen die SpVgg Greuther Fürth und Braunschweig.

Trainer Torsten Lieberknecht und Braunschweig standen vor einem Jahr noch auf dem Sprung in die Erstklassigkeit, scheiterten indes in der Relegation an Wolfsburg. Der Abstieg des Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern, der noch einmal Moral zeigte und Ingolstadt mit 3:1 bezwingen konnte, stand bereits nach dem 32. Spieltag fest. Braunschweig führte beim 1:0 und 2:1 zweimal, musste aber durch den viermal erfolgreichen Steven Lewerenz, Aaron Seydel und Rafael Czichos sechs Tore zum K.o. hinnehmen. Ausgerechnet im zehnten Lieberknecht-Jahr als Eintracht-Coach muss der 44-Jährige mit dem deutschen Meister von 1967 runter.

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