LIVE: Pressekonferenz zur getöteten Siebenjährigen in Wien-Döbling

Wien - In der Nacht auf Dienstag wurde im Mordfall des getöteten siebenjährigen Mädchens in einem Gemeindebau in Wien-Döbling ein dringend Tatverdächtiger festgenommen. Als am Samstag die Müllabfuhr die Container leeren wollte, wurden die Behälter auf Weisung der Polizei erst durchsucht. Damit bestätigte sie einen Bericht der "Kronen Zeitung".

Die erstochene Siebenjährige, die am Samstag in einem Müllcontainer in Wien gefunden worden war, ist bei dem Verbrechen anscheinend nicht sexuell missbraucht worden.

Der Nachbar der siebenjährigen Hedishat hat die Tat bereits gestanden, die genauen Hintergründe will die Polizei bei einer Pressekonferenz offenlegen. Als Motiv gab der Verdächtige "allgemeine Wut" an. Einen Streit mit dem Mädchen habe es zuvor nicht gegeben. Die Schülerin war nach Angaben der Ermittler zur falschen Zeit am falschen Ort: "Es hätte jeden anderen auch treffen können", sagte ein Polizist. Die Familien, beiden stammen aus Tschetschenien, leben seit Jahren in der selben Wohnanlage und seien befreundet gewesen. Dann hat er das Mädchen in die Duschwanne gestoßen und sie derart massiv am Hals attackiert, "dass der Kopf beinahe vom Rumpf getrennt worden ist". "Der Verdächtige hat sie nicht in die Wohnung locken müssen", sagten die Beamten.

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