So leer wären unsere Regale ohne Bienen und Co

Penny macht mit wundersamer Aktion auf das Bienensterben aufmerksam

Konkret handelte es sich bei der Aktion von Penny um eine Aktion gegen das Insektensterben. Der Discounter hatte - ohne die Kunden im Vorfeld zu informieren - ein klares Zeichen gesetzt und fast alle Regale leergeräumt.

Hintergrund: 60 Prozent der insgesamt 2500 Produkte hängen direkt oder indirekt von der Insektenbestäubung ab.

Gegenüber der Nachrichtenagentur "AFP" verkündet der Unternehmenssprecher Andreas Krämer, dass die Aktion bewusst nicht an die Kunden kommuniziert wurde. Der Umweltminister Olaf Lies von der SPD veröffentlichte auf seinem Twitter-Account ein Video von der Aktion.

"Die Konsequenzen eines ungebremsten Insektensterbens werden uns hier auf deutliche Weise vor Augen geführt", erzählt Lies. Die Folge vom Insektensterben ist somit ganz klar: Leere Regale im Supermarkt. Dazu kamen alle Süßigkeiten mit Schokolade, aber auch Gummibärchen mit Bienenwachsüberzug, Gewürze, mariniertes Fleisch, Fruchttopfen oder Toilettenpapier mit Kamillenblütenduft.

Der Zeitpunkt der Aktion war perfekt gewählt, da am Sonntag der erste Weltbienentag der UNO stattfindet.

Der Bundesgeschäftsführer der Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) findet es paradox, dass "vor allem die Landwirtschaft von den Insekten abhängig ist", obwohl diese als Haupttreiber des Verlustes gelten. Die Artenzahl der Insekten habe sich in den vergangenen 20 Jahren drastisch reduziert. Teilweise bis zu 70 Prozent. Klar ist aber: Pestizide und Monokulturen vertreiben Falter, Bienen und ihre Artgenossen immer mehr vom Land und fördern das Artensterben.

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