Bei Bundesliga-Aufstieg Kiel darf nun doch im eigenen Stadion spielen

Holstein Kiel

Der Grund: Mit gerade 10.000 ist das Stadion zu klein. Im Falle eines Erfolgs müssten sich die Kieler "Störche" allerdings für das Oberhaus nach einer neuen Spielstätte umsehen.

Holstein habe umfangreiche Zusagen gegenüber der DFL gemacht, hieß es zur Begründung für den Sinneswandel beim Ligaverband. Kurzfristig hatte der Verein neue Unterlagen eingereicht. Unter anderem wolle der Club bis Ende Oktober durch eine Zusatztribüne die erforderliche Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen im Holstein-Stadion ermöglichen.

Das Holstein-Stadion ist mit dem aktuellen Fassungsvermögen von rund 12.000 Zuschauern gemäß der DFL-Statuten, die von den 36 Bundesligisten selbst verabschiedet worden sind, zu klein für die Liga eins - und eigentlich auch für die 2. Liga. Deshalb muss Kiel ein Ausweichstadion benennen, in dem es auch in der Bundesliga spielen könnte. Unter anderem soll der Club Baupläne, Baugenehmigungen und ein Finanzierungskonzept nachweisen. Als Option böte sich die HDI-Arena in Hannover an. 96-Präsdient Martin Kind gab schon bekannt, dass die Niedersachsen ihr O.k. geben würden.

Gefordert sind in der 1. Bundesliga Plätze für 15.000 Zuschauer, 8000 davon müssen Sitzplätze sein. Für Gastmannschaften sind mindestens 1500 Plätze (800 Sitzplätze) vorgesehen. "Nun gilt es aber erst einmal, sich voll und ganz auf die beiden Relegationsspiele morgen in Wolfsburg und am Pfingstmontag bei uns in Kiel zu konzentrieren". Knackpunkt dürfte aber die Kapazität des Stadions bleiben, da es laut KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke den Sicherheitsanforderungen der DFL entsprechen solle und auch alle Voraussetzungen für die mediale Übertragung der Spiele erfülle.

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