Beleidigter Kim droht mit Absage von Trump-Treffen

Kim Jong Un

Nach den jüngsten Drohungen aus Nordkorea sehen die USA allerdings derzeit keinen Anlass zur Kursänderung.

Nordkorea erwägt Medienberichten zufolge, das Treffen zwischen Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Trump ausfallen zu lassen.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldet, Nordkorea drohe deshalb damit, das Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump am 12. Juni in Singapur abzusagen. "Das sind Dinge, die wir auf der ganzen Welt machen", sagte Nauert. Grund sind offenbar die gemeinsamen Militärmanöver von Südkorea und den USA.

Ungeachtet der Entspannungssignale von Seiten Nordkoreas hatten die USA und Südkorea am Freitag das jährliche Manöver "Max Thunder" gestartet, eine zweiwöchige Luftverteidigungsübung. Für Mittwoch geplante Gespräche auf hoher Ebene zwischen den beiden Koreas in der Grenzstadt Panmunjeom wurden mit der gleichen Begründung abgesagt. Durch weitere Gespräche will Südkorea versuchen, "die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung und einen dauerhaften Frieden zu schaffen". Einen Friedensvertrag gibt es bis heute nicht - zuletzt standen die Zeichen aber auf Wandel.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In hatten die Erklärung Ende April bei einem Gipfeltreffen verabschiedet und erklärt, den seit sieben Jahrzehnten währenden Kriegszustand noch in diesem Jahr beenden zu wollen. Zudem sollen humanitäre Projekte, etwa direkte Kontakte zwischen getrennten Familien, wieder aufgenommen und der Austausch und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen verstärkt werden. Einige wichtige Einrichtungen an den Eingängen des Testgeländes Punggye-ri im Nordosten des Landes seien abgerissen worden, berichteten Fachleute der auf Nordkorea spezialisierten Nachrichtenseite "38 North" des US-Korea-Instituts.

Nordkorea hatte am Wochenende angekündigt, die Testanlage zwischen dem 23. und dem 25. Mai zu sprengen. Nordkorea kündigte an, sein Atomtestgelände in Punggye Ri vor dem Gipfel zu zerstören.

US-Außenminister Mike Pompeo stellte dem Land bei einer vollständigen atomaren Abrüstung die Aufhebung von Sanktionen in Aussicht.

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