DFB weist Einspruch von Erzgebirge Aue ab

Darmstadt hat Zeit auf den Einspruch zu reagieren

DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann hat die nach der Partie Darmstadt gegen Erzgebirge Aue gestellte Strafanzeige gegen Zweitliga-Schiedsrichter Sören Storks scharf kritisiert. Das Relegationshinspiel zwischen Aue und Karlsruhe ist für Freitagabend angesetzt.

Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue gegen die Wertung des Spiels bei Darmstadt 98 zurückgewiesen.

Damit bleibt das 0:1 der Sachsen am letzten Spieltag bestehen - und sie müssen im Kampf um den Klassenverbleib die beiden Relegationsspiele gegen den Drittliga-Dritten Karlsruher SC bestreiten. "Zudem ist der Verdacht einer vorsätzlichen Spielmanipulation aus der Luft gegriffen und nicht ansatzweise nachgewiesen".

Der vom DFB beauftragte unabhängige Dienstleister Sportradar hatte zuvor auf Anfrage mitgeteilt, dass nach Analyse des nationalen und internationalen Marktes keine Auffälligkeiten bei Wetten auf die Zweitligapartie festgestellt werden konnten.

Außerdem verweigerte der Unparteiische den Gästen wohl einen klaren Handelfmeter sowie einen Foulelfmeter. Aus Sicht des Vereins drängte sich zumindest der Verdacht einer Spielmanipulation auf. Dieser wurde vom DFB aber jetzt abgeschmettert.

Auf die Strafanzeige des parteilosen Auer Stadtrates Tobias Andrä, der Stork bei der Darmstädter Staatsanwaltschaft angezeigt hatte, reagierte Zimmermann mit scharfen Worten: "Ich weiß nicht, ob der Stadtrat auch auf die Idee gekommen wäre, den eigenen Stürmer anzuzeigen, wenn Aue einen Elfmeter verschossen hätte". Aber Fehler könnten passieren und seien menschlich. Zudem hatte er vom DFB disziplinarische Maßnahmen gegen Storks gefordert.

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