Krieg um US-Botschaft in Jerusalem

Palästinenser schleudern an der Grenze Gazas Steine gegen israelische Soldaten

Deutschland und Frankreich mahnten beide Seiten zur Mäßigung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) telefonierte mit Netanjahu und drückte ihre "Sorge über die Eskalation der Gewalt aus", wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Dieses dürfe aber nicht missbraucht werden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin. "Ich kann nicht akzeptieren, dass all diese jungen Menschen getötet werden, während die (Hamas)-Anführer ihre Interessen auf Kosten des Bluts dieser jungen Männer verfolgen". Gleichzeitig müsse Israel bei Schutzmaßnahmen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit wahren. Auf Kritik stieß der Einsatz scharfer Munition. Rund 2800 wurden verletzt. Am Nakba-Tag erinnern die Palästinenser traditionell an die Flucht und Vertreibung Hunderttausender im Zuge der israelischen Staatsgründung vor 70 Jahren.

Am Gaza-Grenzzaun gab es erneut Tote. In Gaza ist eine Person erschossen worden.

Umgekehrt beschuldigte die israelische Armee die Palästinenser, "Gewalt in beispiellosem Ausmaß" eingesetzt zu haben.

Nur wenige Hundert Meter von der Grenze zu Gaza befinden sich israelische Dörfer.

Auf der Strecke bleiben neben Millionen von Palästinensern all jene Israelis, die noch an eine Zweistaatenlösung glauben. Bei Zusammenstößen im Westjordanland wurden bereits mindestens drei Palästinenser durch Schüsse verletzt, berichtete "Haaretz" unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Ramallah. Präsident Mahmud Abbas hat zum Generalstreik aufgerufen und eine dreitägige Trauer verhängt.

Der Palästinensischen Autonomiebehörde warf Sawahiri in der Botschaft demnach vor, ein "Verkäufer Palästinas" zu sein. Ein Auslöser für die Proteste im Gazastreifen war die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem, am 70. Jahrestag der israelischen Staatsgründung. Die Palästinenser protestierten zudem gegen eine mehr als zehnjährige Blockade des Küstenstreifens durch Israel und Ägypten. Die türkische Regierung forderte den israelischen Botschafter Medienberichten zufolge zur Ausreise auf. "Egal von welcher Seite er kommt, von Amerika oder von Israel, ich verfluche dieses humanitäre Drama, diesen Genozid", sagte Erdogan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Die Türkei und Südafrika riefen ihre Botschafter aus Israel zu Beratungen zurück. Die türkische OIC-Präsidentschaft habe für Freitag eine Dringlichkeitssitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) einberufen. "Eine Notwendigkeit, mäßigend auf Israel einzuwirken und den Siedlungsbau zurückzudrängen, ist nicht mehr zu erkennen", so Waldman.

Das israelische Militär sei darauf vorbereitet, dass die gewaltsamen Proteste in den kommenden Tagen weitergehen könnten, sagte Manelis.

Einen Tag nach der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem begehen die Palästinenser am Dienstag den "Tag der Katastrophe".

Der jordanische Prinz Hassan Ibn Talal schlug vor, die Araber sollten sich in der Palästina-Frage mit der EU, China und Russland koordinieren. Nach Meinung der Palästinenser hätten die USA mit ihrer Entscheidung gegen internationales Recht verstoßen.

Der Kommentar des US-Präsidenten zu den dramatischen Geschehnissen im Nahen Osten fällt kurz und knapp aus: "Großer Tag für Israel". Die israelische Armee hatte angekündigt, den Zaun notfalls mit der Schusswaffe zu verteidigen.

Auch die deutsche Bundesregierung kritisierte die Gewaltausbrüche der Hamas scharf.

Israels Premier Benjamin Netanjahu verteidigte das Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte. Dieser historische Moment sei "dem Mut einer Person" zu verdanken: US-Präsident Donald Trump.

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