Gaza Proteste: Erdogan lädt zu OIC-Sondergipfel

Erdogan: „Vorgehen Israels ist Genozid“

Nach dem blutigen Montag von Gaza attackiert der türkische Präsident Erdogan die israelische Regierung - in besonders scharfem Ton.

Nach dem harten Vorgehen Israels im Gazastreifen lädt der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan diesen Freitag zu einem Sondergipfel islamischer Staaten ein. Netanjahu hat das Blut der Palästinenser in den Händen, was er nicht mit Angriffen gegen die Türkei verbergen kann. Am gleichen Tag hatten die USA ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet.

Erdogan kündigte an, Israel werde das Vorgehen in Gaza, bei dem Dutzende Palästinenser getötet wurden, nicht vergeben werden. Das außerordentliche Treffen der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) solle in Istanbul stattfinden, sagte Erdogan bei einer Pressekonferenz mit der britischen Premierministerin Theresa May in London. Im Gazastreifen kam es parallel zu gewaltsamen Protesten, bei denen israelische Soldaten nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza 60 Palästinenser töteten und mehr als 2.700 verletzten. Netanjahu hatte sich daraufhin moralische Belehrungen verbeten und erwidert: "Erdogan ist einer der größten Unterstützer der Hamas, daher gibt es keinen Zweifel, dass er sich gut auskennt mit Terror und Massakern". Er riet dem israelischen Ministerpräsidenten: "Lesen Sie die zehn Gebote". Er fügte hinzu, die Türkei werde "niemals akzeptieren", dass die USA ihre Botschaft nach Jerusalem verlegt haben. Der Diplomat sei ferner über die Einbestellung des türkischen Botschafters in Tel Aviv zu Konsultationen informiert worden, hieß es.

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