Verdächtige Werte in der Atmosphäre

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Doch seit dem Jahr 2012 zeichnet sich ein Knick in der Abbaukurve von Trichlorfluormethan ab: Die Konzentration sinkt seither nicht mehr wie erwartet.

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Dass der Anteil auch nach dem Verbot der FCKW-Produktion nicht sofort auf null sank, hat zum einen damit zu tun, dass der Abbau der Stoffe in der Atmosphäre zum Teil Jahrzehnte dauert.

Boulder/Wien - Der Einsatz von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKWs) ist heute verboten: Spätestens seit den 1980er-Jahren ist klar, dass diese organischen Verbindungen, die als Treibgase, Lösungs- und Kältemittel breiten Einsatz fanden, die schützende Ozonschicht in der Erdatmosphäre zerstören. Für diese Gruppe von Stoffen gilt seit 2010 ein internationales Produktionsverbot. Zum anderen werden geringe Menge FCKW weiterhin freigesetzt, wenn etwa alte Kühlschränke verschrottet oder Gebäude abgerissen werden. Das lasse vermuten, dass alle drei Stoffe aus derselben Quelle freigesetzt werden. Dazu kommen verdächtige Unterschiede des Anteils über der Nord- und der Südhalbkugel. Auch bei zwei weiteren FCKW, bei Chlordifluormethan und Dichlormethan, zeigen die Messverwerte verdächtige Parallelen.

Die Forscher simulierten mit verschiedenen Atmosphärenmodellen die Ausbreitung von Trichlorfluormethan anhand der vorhandenen Messwerte. Als Größenordnung geben die Wissenschafter 13.000 Tonnen pro Jahr an. Simulationen deuten auf einen "wahrscheinlichen Ursprung" in Ostasien hin.

In einem ebenfalls in "Nature" veröffentlichtem Kommentar bescheinigt Michaela Hegglin von der University of Reading (Großbritannien) dem Autorenteam eine sorgfältige Analyse. Sie betont die Bedeutung solcher wissenschaftlicher Untersuchungen: "Die Studie von Montzka und Kollegen zeigt einmal mehr, dass Umweltvorschriften nicht selbstverständlich sind und geschützt werden müssen und dass eine Überwachung erforderlich ist, um die Einhaltung sicherzustellen".

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