China bietet Trump Milliarden-Käufe von US-Produkten an

Donald Trump und Xi Jinping

Es sollten eine angemessene Lösung gefunden sowie eine gesunde Tendenz der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den USA gewahrt werden. Wie aus US-Verhandlungskreisen am Donnerstag verlautete, hat die Volksrepublik angeboten, das von US-Präsident Donald Trump viel kritisierte Handelsdefizit seines Landes jährlich um rund 200 Milliarden Dollar zu reduzieren.

Einer der Insider sagte, dass der US-Flugzeugbauer Boeing mit am meisten von dem Angebot der Chinesen profitieren könnte. Boeing ist der größte Exporteur der USA und verkauft bereits ein Viertel seiner Verkehrsflugzeuge nach China.

Die Gesamtsumme des chinesischen Angebots entspricht einer Forderung von Trump, der von Peking verlangt, den Überschuss bis 2020 um 200 Milliarden Dollar abzuschmelzen und die Zölle auf US-Exporte deutlich zu senken. Andernfalls droht er mit Strafzöllen von bis zu 150 Milliarden Dollar auf chinesische Waren.

Vergangenes Jahr lag das Defizit der USA bei 466,2 Milliarden Dollar. Denn China exportiert weitaus mehr Waren in die USA, als es von dort einkauft.

Der stellvertretende chinesische Ministerpräsident und Leiter des chinesisch-amerikanischen Wirtschaftsdialogs, Liu He, hat als Sonderbeauftragter des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, am Mittwoch in Washington den ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger getroffen. Liu traf sich am Donnerstagnachmittag mit Trump im Weißen Haus. Details zu der Zusammenkunft teilte das US-Präsidialamt im Anschluss nicht mit. Weiter betonte er, die amerikanische Seite solle sich um einen gegenseitigen Nutzen im wirtschaftlichen Dialog mit China bemühen. "Der Grund für meine Zweifel ist, dass China sehr verwöhnt ist", sagte Trump gestern in Washington.

Die US-Politiker sagten, die USA seien bereit, gute Beziehungen mit China zu pflegen.

Die Gespräche sollen am Freitag fortgesetzt werden.

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