Sparda-Bankautomaten ausgefallen - 3,6 Millionen Kunden betroffen

Sparda-Banken Technikpanne legt Automaten und Telefone lahm

Nun ist der technische Totalausfall behoben.

Kunden der Sparda-Bank konnten nach Angaben des Unternehmens während der Störung über 300 Euro pro Tag verfügen.

Kein Geld am Automaten und kein Online-Banking - Kunden der Sparda-Banken mussten sich am Donnerstag lange gedulden. Die telefonische Erreichbarkeit einiger Banken und Filialen sei nicht durchgängig gewährleistet und vereinzelt komplett unterbrochen gewesen.

Bis zum frühen Abend kämpften die Institute deutschlandweit mehrere Stunden lang mit dem technischen Totalausfall.

Wie massiv die Auswirkungen der Panne im Rechenzentrum der Bank waren, belegt ein anderer Umstand: Die Mitarbeiter waren wegen der Störung nicht in der Lage, die betroffenen Kunden per E-Mail über den Vorfall zu informieren.

Nach Angaben des Verbandes der Sparda-Banken waren weder Barabhebungen noch ein elektronischer Zahlungsverkehr möglich.

"Hiervon ist deutschlandweit die gesamte Netzwerkstruktur der Sparda-Bank betroffen", sagte der Sprecher.

Hintergrund der Störung seien Arbeiten an den zentralen Firewall-Systemen gewesen. "Sowohl die Sicherheit der persönlichen Daten unserer Kunden als auch deren Vermögenswerte waren zu keiner Zeit gefährdet", betonte der Verband. Den Betrag konnten sie entweder mit ihrer EC-Karte bezahlen oder an Geldautomaten von anderen Banken wie der Targo- oder der Santander-Bank, die mit der Sparda-Bank im sogenannten Cashpool zusammengeschlossen sind, abheben.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 17. Mai 2018 um 21:00 Uhr.

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