Google zieht sich aus Projekt mit US-Militär zurück

Google lässt Vertrag mit US-Militär auslaufen

Darüber habe die Chefin der Sparte Google Cloud, Diane Greene, ihre Mitarbeiter informiert.

Es war ein Konflikt, der den Technologie-Riesen Google offenbar von innen zerriss: Rund 4000 Unterschriften von Mitarbeitern sollen sich auf einer Petition befunden haben, mit der die Unternehmensleitung aufgefordert wurde, keine "Geschäfte mit dem Krieg" zu machen.

Google will dem amerikanischen Verteidigungsministerium laut Medienberichten nicht länger künstliche Intelligenz für Kriegsführung zur Verfügung stellen. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person, dass das sogenannte Project Maven regulär bis März gehe und dann nicht mehr verlängert werde.

Für das Projekt Maven liefert Google Algorithmen, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) dabei helfen sollen, automatisiert Videos von Drohnen auszuwerten, um darüber militärische Ziele zu bestimmen, ohne dass eine menschliche Begutachtung erfolgt.

Laut verschiedenen Angaben beträgt die Vertragssumme zwischen Google und dem Pentagon zwischen neun und 15 Millionen US-Dollar. Seit Februar dieses Jahres kursierte die Petition, in der Google auch dazu aufgefordert wurde zu erklären, dass weder der Internetriese noch seine Subunternehmen "jemals Kriegstechnologie herstellen". Im April 2018 hatten außerdem mehrere Tausend Mitarbeiter eine an CEO Sundar Pichai gerichtete Petition unterzeichnet.

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